Mittwoch, Mai 24, 2017
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Welt

Man braucht viele, um die Welt zu retten

Aber einer muss ja damit anfangen Im Global Ecovillage Network haben sich rund 10.000 Dorf- und Gemeinschaftsprojekte weltweit in einem Netzwerk zusammengeschlossen. Es sind traditionelle Dorfgemeinschaften, Stadtteile oder bewusst gegründete Lebensgemeinschaften, die sich gemeinsam für einen Weg der Nachhaltigkeit entscheiden. Dabei fokussieren sie auf fünf Bereiche: Ökologie, Soziales, Kultur, Ökonomie und Ausbildung. Im zweiten Teil stellen wir vier Projekte vor. Findhorn \ Schottland Die Findhorn Foundation in Schottland gehört zu den ältesten bestehenden Ökodörfern. Am 17. November 1962 zogen Eileen Caddy, Peter Caddy und Dorothy Maclean mit ihrem Wohnwagen und den drei Caddy-Kindern in einen bescheidenen Wohnwagenpark der Findhorn-Bucht und …

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Greenpeace auf der Digitalkonferenz re:publica

Volker Gassner (l-r), Pressesprecher Greenpeace Deutschland, Jürgen Knirsch, Handelsexperte, und Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung Greenpeace Deutschland, sprechen am 02.05.2016 auf der re:publica in Berlin. Die Umweltschutzorganisation gab auf der Pressekonferenz bekannt, dass sie geheime TTIP-Papiere öffentlich zugänglich macht. Lesen Sie das Dokument:

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Ökodörfer weltweit

lokale Lösungen für globale Probleme Laut Definition kann ein Ökodorf eine traditionelle Dorfgemeinschaft sein, ein Stadtteil oder eine bewusst gegründete Lebensgemeinschaft. Ein Ökodorf in Europa oder Nordamerika entsteht meistens, weil seine Bewohner gesünder oder gemeinschaftlicher leben wollen. Im globalen Süden geht es dagegen oft ganz direkt ums Überleben: um Lebensmittelautonomie, um Schutz und Überleben in Konfliktregionen oder um Wege aus der Armut. Dabei hat sich eine weltweite Kooperation über Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt. Wir laden ein auf eine Reise durch mehrere Weltregionen. Zukunftsstadt Auroville, Indien An der Koromandelkünste Südindiens hört der Tasmanier Joss Brooks 1968 erstmals von der Idee einer Zukunftsstadt: Auroville. …

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Weltweit reisen mit dem Zug

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Mister Mark Smith hat ein abenteuerliches Hobby zu seinem Beruf gemacht. Vom Bahnhof Marylebone bis ins nordwestlich von London gelegene Buckinghamshire, wo er mit seiner Frau Nicolette, den beiden Kindern Nathaniel (8) und Katelijn (6) sowie Kater Phoenix lebt, braucht sein Zug der Bahngesellschaft Chiltern Railways bis zu 90 Minuten Zeit für 60 km. Früher hat Mark selbst bei der britischen Bahngesellschaft gearbeitet, heute gibt er jedem Reisenden Informationen über alle Routen der weltweiten Eisenbahnen. Sie möchten von Portugal nach England mit dem Zug reisen, oder von Lissabon nach Moskau, Wladiwostok, Peking oder nach Kalkutta? Kein Problem. Mark Smith sagt …

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Alle Tage Indien

Szene aus unserer Dorfschule (Foto Jenner Zimmermann)

5. Folge Die Geschichte von zwei Dörfern Seit über vierzig Jahren lebe ich in Indien, davon die letzten dreißig Jahre in der kleinen Universitätsstadt Santiniketan, die etwa 150 Kilometer nördlich von Kalkutta liegt. Dort habe ich zunächst studiert, danach blieb ich, um den bedeutenden indischen Dichter Rabindranath Tagore vom Bengalischen ins Deutsche zu übersetzen. Dort habe ich die Gespräche des Hindu-Heiligen Sri Ramakrishna übersetzt, sowie Bücher über den Hinduismus und den Dialog der Religionen verfaßt und herausgegeben. In zwei Stammesdörfern begann ich vor dreißig Jahren, zusammen mit jungen Männern aus diesen Dörfern eine alternative Entwicklungshilfe aufzubauen. Diese Zusammenarbeit war das …

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Alle Tage Indien

4. Folge Madan erzählt über seinen Großvater Als mich Madan in Kalimpong besuchte, erzählte er mir die Geschichten aus seiner Kindheit. Ich fragte und fragte, und er erweckte in seinen einfachen Geschichten, seinen Gesten, in seinem wechselnden Mienenspiel sein Bergdorf Merangdi in Nepal zum Leben. Die Geschichte über seinen Großvater hat mich am meisten fasziniert. Das ist sie: Großvater war der Besitzer des Dorfhauses, in dem er selbstbewusst und zufrieden wohnte. Er war 84 Jahre alt. Nun, er sagte Madan, er sei 84, und seit einer ganzen Reihe von Jahren erzählte er den Senioren von Merangdi, er sei „mehr oder …

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Alle Tage Indien

3. Folge Refugium Kalimpong*. – Die Stadt im Himalaya krallt sich an den Hängen fest wie ein Überlebender an einen Kliff. Kalimpong hat sich ausgedehnt, es krabbelt und kriecht über sämtliche Felsen und Klüfte hinweg in die entlegenen Falten der Landschaft hinein. Dennoch wirkt es kleinstädtisch-fröhlich und charmant. Kalimpong ist meine indische Fluchtburg. Immer atme ich auf, wenn ich mein Zimmer beziehe, das Indira Bose, meine Landlady, für mich gebaut hat. Abseits von ihrem Haus mit seinen zahlreichen Bewohnern, versteckt, vor Blicken von einem Abhang einerseits und einem dicken Bambushain andererseits geschützt, da steht das stabile Hüttchen, an zwei Seiten …

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Alle Tage Indien

Bolpur,

2. Folge Schuhekauf und Teamgeist. – Zum Schuhgeschäft sind Kamal (48) und ich am frühen Nachmittag gefahren, bewußt um diese Zeit, weil viele ihr Lunch einnehmen, ausruhen, jedenfalls nicht auf den Straßen fahren. Die Hauptstraße der einst kleinen Stadt Bolpur ist über die Jahre zu einem full-time-Verkehrschaos geworden. Als ich 1980 ankam, gab es nur Fahrräder und Busse auf den Straßen, nur vereinzelt Autos, keine Motorräder, die in Indien noch nicht gebaut wurden. Ich radelte regelmäßig zum Bahnhof, mit Kamal oder Monotosh oder anderen auf dem Gepäckträger. Ich nahm den Zug nach Kalkutta, Kamal nahm das Rad zurück nach Santiniketan, …

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Alle Tage Indien

Die Tänze der Santals

1. Folge Gespräch mit Boro. – Großer Moment: Zum ersten Mal gab Boro im Gespräch mit mir zu, daß er sich in seiner Arbeit ausgefüllt und zufrieden fühlt. Nach zwanzig Jahren der Unsicherheit und Unentschlossenheit. Noch vor wenigen Jahren sprach er davon, „für einige Jahre“ einen Job beim Staat zu suchen. Der Sog von cakri, einer Anstellung als Beamter auf Lebenszeit, ist so überwältigend, daß selbst ein vernünftiger, nachdenklicher Mensch wie Boro ihm zwanzig Jahre nicht entkommen konnte. Endlich hat er eingesehen, daß er es als Leiter der Santal-Schule und des Dorfvereins in Bishnubati besser hat, als seine Gleichaltrigen in …

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Solar Impulse

Um die Geschichte der SolarImpulse – des ersten solarbetriebenen Flugzeuges der Welt – zu erzählen, müssen wir sieben Jahre zurück und in die Schweiz gehen. Dort steht die Wiege der Idee. Nach einer langen Vorbereitungszeit, im Sommer 2013, durchflogen jetzt erstmals die beiden Initiatoren des Projektes, die Piloten André Borschberg und Bernard Piccard die USA, von San Franzisco nach New York. Sie legten dabei 5.600 km zurück und kamen auch in schweres Wetter. SolarImpulse, das sowohl tags als auch nachts und nur mit Solarenergie fliegen kann, bewies dabei die Effizienz sauberer Technologien und erneuerbarer Energien. SolarImpulse nutzt die lange Tradition …

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