{"id":16140,"date":"2014-09-19T18:37:53","date_gmt":"2014-09-19T18:37:53","guid":{"rendered":"http:\/\/eco123.info\/?p=16140"},"modified":"2015-01-03T13:03:01","modified_gmt":"2015-01-03T13:03:01","slug":"genau-notiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eco123.info\/de\/im-mittelpunkt\/genau-notiert\/","title":{"rendered":"Genau notiert."},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein Test von Uwe Heitkamp<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Warten auf den Bus. Ich z\u00e4hle die vorbeifahrenden Autos; eins\/eins, zwei\/eins, drei\/eins, vier\/eins, f\u00fcnf\/eins, sechs\/eins, sieben\/eins, acht\/eins, neun\/eins, zehn\/eins, elf\/eins, zw\u00f6lf\/zwei. Da war es, das erste Auto, in dem zwei Personen drinsitzen.<\/p>\n<blockquote><div class=\"box shadow  alignleft\" style=\"width:90%\"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tJeder von uns ist Teil dieses t\u00e4glichen Staus.\n\t\t\t<\/div><\/div><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-16129\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/EVA-4-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/EVA-4-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/EVA-4-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/EVA-4-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bis zur n\u00e4chsten Bushaltestelle gehe ich 1,1, km. Auf dem Weg dorthin fragt mich meine Nachbarin, warum ich denn zu Fu\u00df unterwegs sei? Auto kaputt? Nein, nein, antwortete ich ihr, ich lasse meinen Wagen einen Monat lang in der Garage. Sie betrachtet mich skeptisch, w\u00e4hrend sie die Blumen vor ihrem Haus mit einem Wasserschlauch gie\u00dft. Meine Nachbarsfamilie hat ein Faible f\u00fcr Autos. Ihr Mann hat eine Autowerkstatt im acht Kilometer entfernten Dorf. Meine Nachbarn, das ist ein Dreipersonen-Haushalt mit f\u00fcnf Automobilen.<\/p>\n<p>Als Ausl\u00e4nder erhalte ich einen Toleranzrabatt auf solche Ideen. Solche Menschen d\u00fcrfen auch mal in der Hitze des Sommers zu Fu\u00df unterwegs sein. Wenn es ihnen denn bekommt\u2026<\/p>\n<p>Neben einer Wasserflasche f\u00fchre ich ein kleines Tagebuch mit im Rucksack. Darin trage ich alle Ereignisse ein, skizziere in Worten und S\u00e4tzen um festzuhalten, was durch diesen Sommer hindurch in meiner Umgebung so alles passiert. Der Mensch ist ja vergesslich.<\/p>\n<p>Das Heft soll auch einige Antworten auf existenzielle Fragen geben. Was eigentlich kann ein Mensch an seinem Verhalten \u00e4ndern, um klimaneutral zu werden? Kann ich dazu beitragen, weniger Rohstoffe zu verbrauchen, weniger Kohlendioxyd zu emittieren, weniger M\u00fcll zu hinterlassen?<\/p>\n<p>Ich gehe einem ersten, kleinen Schritt in Richtung Verzicht. W\u00e4hrend der Sommerzeit sind an der Algarve die Stra\u00dfen so voll, dass es alle um den Verstand bringt. Jeder von uns ist Teil dieses t\u00e4glichen Staus. Warum also nicht mal das Auto einen Monat lang zuhause in die Garage stellen und Bus fahren?<\/p>\n<p><strong>Freitag, 18. Juli.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-16107\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080687-300x300.jpg\" alt=\"Bushaltestelle\" width=\"242\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080687-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080687-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080687-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/>An der Bushaltestelle. Mehrmals schaue ich noch auf den Zettel, den ich mir ausgedruckt habe, den Abfahrtsplan der Busgesellschaft Frota Azul. Ich vergewissere mich, ob hier auch wirklich zur angegebenen Zeit ein Bus halten wird. Denn an der Bushaltestelle selbst h\u00e4ngt keinerlei Kundeninformation. Einen Monat lang m\u00f6chte ich mich der Herausforderung stellen, nur Bus und Bahn zu fahren, das Fahrrad und meine eigenen F\u00fc\u00dfe zu benutzen. Ich bekomme einen 7-Tage-Fahrschein zum Preis von \u20ac 36,50 von der EVA-Busgesellschaft gesponsert, der Fahrten zu allen Buslinien dieses regionalen Anbieters erlaubt.<\/p>\n<p>Endlich kommt er um die Kurve gefahren und h\u00e4lt an einer Stelle auf der anderen Stra\u00dfenseite, an der keine Haltestelle angezeichnet ist. Hinter dem Bus staut sich der Verkehr. Im Bus selbst, der \u00fcber 48 Sitzpl\u00e4tze und 18 Stehpl\u00e4tze verf\u00fcgt, sitzen bereits 15 Fahrg\u00e4ste, neun weitere steigen auf dem Weg noch hinzu. Ich habe mich \u00fcber die Emissionswerte der einzelnen Busse informiert und hole meinen Klimarechner aus dem Rucksack: Pro gefahrenen Kilometer emittiert der Linienbus 280 Gramm CO2. 24 Fahrg\u00e4ste fahren 20 km auf dem Weg von Caldas de Monchique nach Portim\u00e3o. Resultat: nur 233 Gramm CO2 Emission pro Fahrgast.<\/p>\n<p>W\u00e4re ich mit meinem eigenen KFZ (1200 cc, 65 PS, Benziner, 160 Gramm CO2 pro km) gefahren, h\u00e4tte ich f\u00fcr die gleiche Strecke 3,2 Kilogramm CO2 emittiert.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt fahren nur 13 Fahrg\u00e4ste mit dem Bus: 430 Gramm CO2 Emission pro Fahrgast. Was eigentlich k\u00f6nnte Busfahren in Portugal attraktiver machen, was k\u00f6nnte Menschen motivieren, ihr Autos stehen zu lassen oder noch besser, ganz auf sie zu verzichten und auf Bus &amp; Bahn umzusteigen?<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 20. Juli.<\/strong><br \/>\nHeute plane ich eine l\u00e4ngere Reise. Mit dem Sonntagsbus fahre ich um zehn Uhr nach Portim\u00e3o, Umsteigen und dann Weiterfahrt nach Faro. F\u00fcr eine Distanz von weniger als 100 km werde ich genau drei Stunden und 15 Minuten unterwegs sein. Sehr rekordverd\u00e4chtig!<\/p>\n<blockquote><div class=\"box shadow  alignleft\" style=\"width:90%\"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tF\u00fcr eine Distanz von weniger als 100 km werde ich genau drei Stunden und 15 Minuten unterwegs sein. Sehr rekordverd\u00e4chtig!\n\t\t\t<\/div><\/div><\/blockquote>\n<p>Im Bus sitzen acht Fahrg\u00e4ste, f\u00fcnf Menschen im Rentenalter, ein junges Paar aus Skandinavien. Zwei weitere \u00e4ltere Damen steigen nach mir zu. Wir fahren die 20 km nach Portim\u00e3o in einem ziemlich alten Mercedes-Bus. Auf jeden von uns entfallen 560 Gramm CO2 auf die 20 gefahrenen Kilometer. Mit meinem Auto w\u00fcrde ich das Sechsfache an Klimagasen emittieren, aber doppelt so schnell sein. Warum ist Schnelligkeit f\u00fcr uns so bedeutsam. Was bringt sie uns wirklich am Ende des Tages?<\/p>\n<figure id=\"attachment_16111\" aria-describedby=\"caption-attachment-16111\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16111\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080694-300x300.jpg\" alt=\"Maria Jos\u00e9 Batista\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080694-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080694-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080694-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16111\" class=\"wp-caption-text\">Maria Jos\u00e9 Batista<\/figcaption><\/figure>\n<p>Immer sonntags um 11 Uhr verl\u00e4sst der \u201eInterurbano\u201c Portim\u00e3o mit dem Ziel Faro. Ich habe die M\u00f6glichkeit, Faro auch mit dem Zug zu erreichen, ziehe es aber vor, auf dem Hinweg den Linienbus zu nehmen. Die Busfahrerin Maria Jos\u00e9 Batista ist eine der ganz wenigen in einem von M\u00e4nnern dominierten Fahrerlager. Sie muss ihr ganzen K\u00f6nnen unter Beweis stellen, als sie nach den D\u00f6rfern Mexilhoeira da Carrega\u00e7\u00e3o, Estombar, Lagoa, Porches, Arma\u00e7\u00e3o da Pera und Alcantarilha in die schmale Dorfstra\u00dfe von Pera einbiegt, in der sich nicht einmal zwei Autos nebeneinander vorbeimogeln k\u00f6nnen. Und jetzt qu\u00e4lt sie ihren alten Setra-Linienbus durch die enge Gasse und hupt entgegen kommende Autos zur\u00fcck. Mit armausweitenden Bewegungen scheucht sie Autofahrer in Seitengassen oder n\u00f6tigt sie r\u00fcckw\u00e4rts zu fahren, bis sie ihr 12 Meter langes Gef\u00e4hrt selbst hindurch man\u00f6vriert hat. Am Hafen von Albufeira vorbei, die engen ansteigenden Gassen hochfahrend, erreichen wir den ZOB. Meerblick. Pinkelpause.<\/p>\n<p>Die Reihen lichten sich. Wir sind jetzt nur noch zw\u00f6lf Passagiere im 48 Sitzpl\u00e4tze fassenden Linienbus nach Loul\u00e9. Ab Loul\u00e9 sind wir nur noch neun zahlende Fahrg\u00e4ste. Als ich an der Endstation frage, wie viele Kilometer der Bus von Portim\u00e3o bis Faro genau zur\u00fcckgelegt habe, erwidert Maria Jos\u00e9 Batista, es seien 89 km geworden. Also, Klimarechner raus und 89 km Fahrstrecke x 280 Gramm CO2 pro gefahrenen km rechnen: durchschnittlich 12 Fahrg\u00e4ste, macht 2,077 kg CO2 pro Fahrgast\u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr die R\u00fcckfahrt w\u00e4hle ich um 16.17 Uhr den Zug von Faro nach Portim\u00e3o. Der ist weniger langsam. Laut Simulator der Bahngesellschaft CP bin ich bei 60 km f\u00fcr 1,02 kg CO2 verantwortlich. Der Fahrschein kostet sechs Euro. Wieder warte ich auf den Anschlussbus von Portim\u00e3o nach Monchique, dieses Mal eine ganze Stunde. Um 18.30 Uhr geht es dann endlich weiter. 20 km Fahrtstrecke x 280 Gramm CO2 pro gefahrenen km: durchschnittlich 16 Fahrg\u00e4ste = 350 g CO2 pro Fahrgast.<\/p>\n<p>Total CO2 Emission des Tages: 4,007 kg. Mit dem Auto h\u00e4tte ich 26,88 kg CO2 emittiert und 21 Euro f\u00fcr Benzin ausgegeben. Macht sich eigentlich jemand Gedanken \u00fcber seinen pers\u00f6nlichen CO2 Aussto\u00df, wenn er ins Auto steigt?<\/p>\n<p><strong>Geld ist Zeit.<\/strong><br \/>\nWer mit dem Linienbus, dem Fahrrad oder bei Freunden mitf\u00e4hrt und viel zu Fu\u00df geht und \u00f6fter mal das Auto stehenl\u00e4sst oder sein eigenes vermehrt mit Freunden und Nachbarn teilt, emittiert sensationell wenig CO2 und hinterl\u00e4sst einen sehr kleinen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck. Wer aber allein in seinem Auto sitzt und damit in seiner Region zum Einkaufen, Bummeln, Shoppen, es zu Ausfl\u00fcgen und zur Arbeit hin und her benutzt, der lebt nicht nur \u00f6kologisch falsch, sondern auch un\u00f6konomisch. Autofahren ist eine teure Sache, in allen Aspekten. Ich habe mir die Zeit genommen und es mir beim Busfahren einmal durchgerechnet. (siehe Kasten) Autofahren macht zwar alles einfacher und reduziert den Zeitaufwand. Fahre ich aber mit dem Linienbus oder der Bahn, werde ich richtig langsam, entschleunige mich, lebe viel weniger Stress und gewinne sogar viel Zeit, z.B. zum Nachdenken. Vermehrt zu Fu\u00df gehen oder mit dem Fahrrad fahren, ist reine Gew\u00f6hnungssache. \u00dcberwindung z\u00e4hlt und wo ein Wille ist auch ein Weg. Der Tag r\u00fcckt immer n\u00e4her, an dem die Epoche des individuellen Autofahrens, an dem die Mobilit\u00e4t zur Sinnfrage wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16114\" aria-describedby=\"caption-attachment-16114\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16114\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080735-300x300.jpg\" alt=\"Das Fenster, durch das ich nach drau\u00dfen schaue, ist so alt, dass man alles milchig und verschwommen wahrnimmt.\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080735-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080735-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080735-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16114\" class=\"wp-caption-text\">Das Fenster ist so alt, dass man alles milchig und verschwommen wahrnimmt.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Dienstag, 05. August.<\/strong><br \/>\nDer Arbeitstag eines Journalisten. Ich verlasse um 7.30 Uhr zu Fu\u00df das Haus in Richtung Bushaltestelle. Um 8.15 Uhr h\u00e4lt der von Monchique kommende Bus in Caldas und bringt mich nach Portim\u00e3o. 18 Passagiere. Ich habe meinen Freifahrtsschein nicht verl\u00e4ngern lassen. Ich m\u00f6chte wissen, was so ein Fahrschein kostet? Das sind \u20ac 4,20. Ankunft Portim\u00e3o 8.45 Uhr. Am Bahnhof kaufe ich einen Fahrschein zur 80 km entfernten Bahnstation Livramento. Preis \u20ac 7,75.<\/p>\n<p>Um 9.19 Uhr begebe ich mich mit einem Triebwagen der CP aus den 1970er Jahren auf die Reise in Richtung Faro und Tavira. Das Fenster, durch das ich nach drau\u00dfen schaue, ist so alt, dass man alles milchig und verschwommen wahrnimmt. Zerkratzt oder doch nur dreckig? Die Waggons sind alt und die Blattfederung des Zuges scheint gebrochen. In jeder Gleiskurve knackt der Waggons laut. Ob es einen T\u00dcV f\u00fcr Z\u00fcge gibt? Ankunft in Livramento um 11.09 Uhr.<\/p>\n<p>Ich besuche ein landwirtschaftliches Unternehmen, das auf mehreren Hektar Land tropische Fr\u00fcchte anbaut. Ich recherchiere f\u00fcr eine Kurzreportage und ein Interview.<\/p>\n<p>14.16 Uhr. R\u00fcckfahrt Richtung Portim\u00e3o nach Westen. Den Fahrschein nach Portim\u00e3o, kauft der Reisende beim Schaffner im Zug. Die Bahn hat alle Schalter und Beamten auf kleineren Bahnh\u00f6fen wegrationalisiert. Aufenthalt in Faro eine Stunde und zwanzig Minuten. 16.17 Uhr Weiterfahrt nach Portim\u00e3o, Ankunft um 17.30 Uhr. Eine Stunde Warten bis zum n\u00e4chsten Bus nach Monchique. Wieder zahle ich \u20ac 4,20 und fahre mit 14 anderen Passagieren hinauf ins Gebirge. Ich dr\u00fccke den Halteknopf vor der Haltestation, doch der Busfahrer ist in einer Unterhaltung mit einem weiblichen Fahrgast vertieft. Ich muss ihn laut rufen. Vollbremsung. Unachtsamkeit ist wohl das gr\u00f6\u00dfte Problem bei den Busfahrern. Es gibt auch immer wieder Passagiere, die an einer Haltestelle einfach stehen gelassen, vergessen werden. Es wundert mich, dass \u00fcberhaupt noch so viele Menschen Bus fahren. Um 19.30 Uhr bin ich wieder zuhause.<\/p>\n<p>Ich bin 12 Stunden unterwegs gewesen.<\/p>\n<p><strong>Res\u00fcmee<\/strong><br \/>\nVier Wochen, vom 15. Juli bis zum 11. August, bewegte ich mich mit Bussen und der Bahn \u00fcber Land, aber auch viel \u00f6fter wieder mit dem Fahrrad. Letztendlich entdeckte ich an mir aber auch, dass ich oft einfach zuhause geblieben bin, wo ich sonst mit dem Auto mal schnell noch was erledigt h\u00e4tte. Ich wurde nur mobil, wenn es wirklich n\u00f6tig war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16117\" aria-describedby=\"caption-attachment-16117\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16117\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080682-300x300.jpg\" alt=\"Bushaltestelle ohne Fahrplan\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080682-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080682-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080682-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16117\" class=\"wp-caption-text\">Bushaltestelle ohne Fahrplan<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber dem \u00f6ffentlichen Personennahverkehr der Algarve k\u00f6nnte noch sehr viel Gutes getan werden. Eine Busgesellschaft, die an den Haltestellen ihrer Busse keine Informationen \u00fcber Abfahrtszeiten f\u00fcr Kunden anbringt, darf sich nicht wundern, wenn keine neuen Kunden hinzukommen. Die Busse fahren zu 80 Prozent leer durch die Landschaft. Es ist die Basis jeden gewerblichen Konzepts, so viele Informationen wie m\u00f6glich zum Kunden zu tragen. Das beginnt mit den Abfahrtszeiten an allen Bushaltestellen und endet mit einer absolut gerechten, transparenten und nachvollziehbaren Preis- und Rabattpolitik f\u00fcr alle Reisenden. Keiner der Busfahrer informierte mich w\u00e4hrend des Tests dar\u00fcber, dass ich u.a. einen 33-prozentigen Rabatt mit der blauen Frota-Azul Karte erhalten w\u00fcrde, wenn ich mindestens f\u00fcnf Fahrten im Voraus kaufen w\u00fcrde. Und wie viel neue Kunden lie\u00dfen sich erst mit einer Monatskarte, die auf allen Linien der Algarve g\u00fcltig w\u00e4re, hinzugewinnen? Es war mir einfach zu aufwendig, eine Gratis-Wochenkarte jeden Freitag in Portim\u00e3o selbst nachladen zu m\u00fcssen. Der Aufwand rechtfertigt nicht die Mittel.<\/p>\n<p>Eine Familienvater erz\u00e4hlte mir, dass seine Familie \u00fcber ein Jahr lang immer die vollen \u20ac 4,30 zwischen Monchique und Portim\u00e3o bezahlt habe, bevor er selbst aktiv geworden sei und sich nach Rabatten erkundigt habe: auch nach Rabatten f\u00fcr die Kinder im Alter von vier bis neun Jahren, f\u00fcr die bis dahin immer der volle Fahrpreis gezahlt wurde.<\/p>\n<p>Ein Fahrschein f\u00fcr eine 25 km lange Busfahrt von Monchique nach Portim\u00e3o kostet \u20ac 4,30. Eine 18 km lange Busfahrt von Caldas de Monchique nach Portim\u00e3o kostet 20 Centimos weniger, also \u20ac 4,10. Eine sieben km kurze Busfahrt von Caldas nach Monchique hingegen kostet immer noch \u20ac 2,25. F\u00e4llt ihnen was aus?<\/p>\n<p>Ich fragte den Sonntags-Busfahrer, der mit acht Passagieren in einem 48 Passagiere fassenden gro\u00dfen Bus unterwegs war, warum er keinen kleineren Bus aus dem Depot nehmen w\u00fcrde? Schulterzucken. Verbrauch 32 Liter Diesel auf 100 km Distanz. Mehr interne Flexibilit\u00e4t w\u00e4re hier sicherlich angebracht, aus \u00f6konomischen wie \u00f6kologischen Gr\u00fcnden. Nehmen wir mal folgendes an: die Busgesellschaft EVA &#8211; Frota Azul w\u00fcrde ihre Busse und Rabatte aktiv bewerben, z.B. an den eigenen Haltestellen. Ihr geh\u00f6ren hunderte davon. H\u00e4tte sie dann nicht auch mehr Kunden, eine bessere Auslastung, einen h\u00f6heren Jahresgewinn und mehr eigene Mittel, um wichtige Investitionen vorzunehmen: z.B. sich ein Dutzend neue E-Busse anzuschaffen?<\/p>\n<p>Es kann der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der EVA &#8211; Frota Azul nicht egal sein, Informationen zur\u00fcckzuhalten und sich mit den Kunden zu begn\u00fcgen, die keine andere Wahl als den Bus haben: Rentner, Sch\u00fcler, Pendler und sozial schwache Leute, die sich kein Auto leisten k\u00f6nnen, oder \u00f6kologisch bewusste Kunden, die sich kein Auto leisten wollen! Sicher, diese Gruppen sind zusammen in der Minderheit. 20 Prozent Auslastung ist ein Wity. Um beispielsweise auf die H\u00e4lfte der Sitze zu kommen, m\u00fcsste der \u00d6ffentliche Personennahverkehr in der Mitte der Gesellschaft ankommen, neue Strategien ausprobieren, um genau dort neue junge Zielgruppen (Kunden!) zu suchen und w\u00fcrde diese ganz sicher dort auch finden. Das geht aber nur mit wachem, kreativem Personal, das aktiv mitdenkt und hoch motiviert ist. Gibt es diesen Menschentyp bei uns?<\/p>\n<p>Busse und Bahnen d\u00fcrfen garantiert auch noch etwas schneller werden. Zweigleisig an der Algarve mit dem Zug zu fahren und elektrifiziert, das w\u00e4re schon mal sch\u00f6n, um das Niveau des restlichen Europas zu erreichen. Man orientiert sich ja nach oben und nicht nach unten, oder doch? Busse, Taxen und Elektroautos sollten grunds\u00e4tzlich auf Nationalstra\u00dfen eine eigene Spur haben, damit sie den katastrophalen Staus der Sommer entgehen k\u00f6nnen. Und die Flotte der EVA &#8211; Frota Azul br\u00e4uchten ebenfalls eine Modernisierung und weniger verschiedene Herstellertypen. Es w\u00fcrde Synergien schaffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16121\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080750-300x300.jpg\" alt=\"Fahrrad\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080750-300x300.jpg 300w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080750-150x150.jpg 150w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/P1080750-55x55.jpg 55w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wenn wir schon mal \u00fcber Mobilit\u00e4t sprechen, d\u00fcrfen wir weder die Fahrradfahrer noch die Fu\u00dfg\u00e4nger vergessen. Auch sie ben\u00f6tigen ihren Platz im Mobilit\u00e4tskonzept. Wir brauchen Fahrrad- und Fu\u00dfwege in die St\u00e4dte hinein und auch wieder heraus! Wir brauchen sichere Abstellpl\u00e4tze f\u00fcr Fahrr\u00e4der.<\/p>\n<p>Im Moment wird dem Auto absolute Priorit\u00e4t einger\u00e4umt. Darin aber sitzen in 90 Prozent aller F\u00e4lle nur eine Person, der Fahrer. Was f\u00fcr eine Verschwendung von Ressourcen! Wenn wir unsere Wirtschaft effizienter machen wollten, sollten wir unsere Ressourcen besser verteilen und sie miteinander teilen und unseren t\u00e4glichen Egoismus abbauen. Unser Land kann es sich gar nicht leisten, Busse &amp; Bahnen im Mobilit\u00e4tskonzept zu benachteiligen; im Gegenteil, alle im Land m\u00fcssten den Willen und ein gesteigertes Interesse haben, mehr Zeit, mehr Arbeit, mehr Energie, mehr Geduld und noch viel mehr Geld in das \u00f6ffentliche Nahverkehrssystem zu investieren. Wo ein Wille ist auch ein Weg. In manchen St\u00e4dten des n\u00f6rdlichen Europas holen viele Busse ihre Kunden bereits zuhause ab und bringen sie dorthin auch wieder zur\u00fcck. Kleinbusse, wohlgemerkt. Sollten wir unseren Worten nicht besser konkrete Taten folgen lassen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clear\"><\/div><div style=\"margin-top:10px; margin-bottom:10px;\" class=\"divider divider-normal\"><\/div>\n<h2>Nachgerechnet.<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16147\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/stau.jpg\" alt=\"stau\" width=\"600\" height=\"365\" \/><\/p>\n<p>Wer 1960 oder sp\u00e4ter geboren wurde, hat sein ganzes Erwachsenenleben mit seinen Autos verbracht; oft mehr Zeit mit und im Auto, als mit dem eigentlichen Partner oder den Kindern. Die \u00fcberwiegende Zahl der heute Erwachsenen hat zudem erlebt, wie B\u00e4ume gef\u00e4llt wurden, um Stra\u00dfen zu bauen; wie Felder zu Autobahnen und wie ihre Liebsten als Unfallopfer ins Krankenhaus gebracht wurden. Der Sucht am Auto hat es nicht geschadet und am Mobilit\u00e4tsverhalten nichts ver\u00e4ndert. Was spricht eigentlich daf\u00fcr, dem Auto als Traum von Freiheit zu folgen? Effizienz? Zeitersparnis? Ist Auto fahren billiger?<\/p>\n<p>Wer sich die Frage nach der Anschaffung eines Automobils stellt, ist sich in den meisten F\u00e4llen \u00fcber die wahren Kosten seines KFZ gar nicht im Klaren. Viele Menschen assoziieren die Betriebskosten f\u00fcr Kraftstoff, Motor\u00f6l und die Wagenpflege mit den Gesamtkosten eines PKWs. Dies aber ist falsch. Hinzugerechnet muss noch der kilometerabh\u00e4ngige Wertverlust (Abschreibung), evtl. die Kosten und Zinsen eines Kredites, die Werkstattkosten f\u00fcr Inspektionen, Reparaturen und neue Reifen, und Fixkosten wie Steuern, Versicherung, Parkgeb\u00fchren und evtl. Garagenmiete. Bei einer Fahrleistung von 10.000 km pro Jahr kommen z.B. bei einem Renault Clio 1.5 dCi Energy 90cv, Neuwert 18.900 Euro genau 5.352 Euro zusammen (monatlich 446 Euro), bei gefahrenen 20.000 km sind es bereits 6.682 Euro oder monatlichen 557 Euro. Mautgeb\u00fchren f\u00fcr Autobahnen, Umwelt- und Gesundheitskosten sind noch gar nicht mit eingerechnet. Tatsache ist, dass beim Neukauf eines KFZ in den ersten vier Jahren f\u00fcr den Unterhalt insgesamt in etwa so viel ausgegeben wird, wie der Wagen neu gekostet hat.*<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16160\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/01.jpg\" alt=\"Wahre Kosten eines Fahrzeuges\" width=\"600\" height=\"253\" \/><\/p>\n<p><strong>Autobahn- Mautgeb\u00fchren \u20ac 0.08 pro km<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich nicht nur auf die betriebswirtschaftlichen Kosten beruft, sondern die wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt ausrechnen m\u00f6chte, muss auch den externen Effekten wie Umweltverschmutzung, L\u00e4rm, etc. einen Preis geben. So gehen heutzutage ein gro\u00dfer Teil der Unfall- und Umweltkosten (L\u00e4rm, Luftschadstoffe), aber auch Investitionen in die Infrastruktur (Bau und Unterhalt der Verkehrsanlagen) zu Lasten der Allgemeinheit. Diese von den Verursachern nicht selber bezahlten Kosten bezeichnet man als externe Kosten des Verkehrs. Diese von der Allgemeinheit getragenen Kosten sind im Preis f\u00fcr Mobilit\u00e4tsleistungen, den der einzelne Verkehrsteilnehmer zu entrichten hat, nicht inbegriffen und werden deshalb bei der individuellen Verkehrsentscheidung auch nicht ber\u00fccksichtigt. Laut einer aktuellen Berechnung der Aktiengesellschaft BRISA liegt die PKW-Maut auf hiesigen Autobahnen in etwa bei acht Euro pro 100 km. Auf einen Kilometer Autobahn gerechnet, erg\u00e4ben sich somit zus\u00e4tzliche Kosten in H\u00f6he von acht Centimos.<\/p>\n<p><strong>CO2 Emissionsgeb\u00fchren \u20ac 18,40 pro 10.000 km<\/strong><\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr den Aussto\u00df von Kohlendioxid w\u00e4ren jedoch in einer solchen Maut noch gar nicht inbegriffen. Im Jahr 2013 kosteten Emissionsrechte f\u00fcr den Aussto\u00df einer Tonne CO2\u00a0 (1.000 kg) am Spotmarkt f\u00fcr EU Emission Allowances 14,26 \u20ac, geradezu ein Spottpreis f\u00fcr den Schaden, den CO2 in der Atmosph\u00e4re anrichtet. Ein Renault Clio in unserer Version emittiert laut amtlichen Fahrzeugpapieren 129g\/CO2 pro km. Pro 10.000 gefahrene Kilometer ergeben sich somit zus\u00e4tzliche Kosten von \u20ac 18,40.<\/p>\n<p><strong>Kreditfinanzierung &amp; Zinsen \u20ac 0,127 (\u20ac 0,25) pro km<\/strong><\/p>\n<p>Wohl wissend, dass Banken in Portugal die h\u00f6chsten Kreditzinsen verlangen und die geringsten Kapitalzinsen innerhalb des Eurow\u00e4hrungsraums gew\u00e4hren, hat ECO123 sich eine Bank in einem anderen EURO-Land ausgesucht. Jeder portugiesische Staatsb\u00fcrger besitzt uneingeschr\u00e4nkt das Recht, innerhalb der 18 EURO-L\u00e4nder ein eigenes Konto zu er\u00f6ffnen, dort sein Geld einzuzahlen und auch Kredite zu beantragen.<\/p>\n<p>Wollten wir das gesamte Auto also fremdfinanzieren und m\u00f6chten 20.000 Euro Kreditsumme in 48 Monaten tilgen, m\u00fcssen wir im Durchschnitt etwa 6% Zinsen bezahlen. (in Portugal durchschnittlich 11,9%) Bei einer monatlichen Rate in H\u00f6he von 470 Euro (in Portugal \u20ac 573), fallen insgesamt 2.546 Euro Finanzierungskosten an (in Portugal \u20ac 7.504).<\/p>\n<p>Bei 20.000 km Jahresleistung erh\u00f6hen sich die Kosten beim Unterhalt eines KFZ folglich um 0,127 Euro por km. Bei 10.000 km Jahresleistung erh\u00f6hen sich die Kosten beim Unterhalt eines KFZ folglich um 0,25 Euro pro km.<\/p>\n<p>Aufgrund der Tatsache, dass wir uns von den 20.000 \u20ac nicht zwingend ein Auto h\u00e4tten kaufen m\u00fcssen, sondern das Geld auch am Kapitalmarkt h\u00e4tten anlegen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir noch die Zinsen berechnen. Dabei handelt es sich um Zinsgewinne, die erzielt worden w\u00e4ren, wenn Kapital \u2013 statt es f\u00fcr den Autokauf auszugeben \u2013 auf dem Kapitalmarkt angelegt worden w\u00e4re. Diese Zinsen betragen bei einem Zinssatz von 4% innerhalb von zehn Jahren 8.000 \u20ac oder 67 \u20ac pro Monat: Gewinn, von dem man sich schon bequem eine halbe Busfahrkarte leisten k\u00f6nnte\u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr eine 100 km lange Fahrt mit dem Auto fallen inklusive der Kredit\/Zinskosten bei einer Fahrleistung von 20.000 km pro Jahr 66 \u20ac an oder bei einer Fahrleistung von 10.000 km pro Jahr sogar \u20ac 87 an.<\/p>\n<p><strong>Ein Beispiel, zwei Zahlen, drei Vergleiche<\/strong><\/p>\n<p>Eine Fahrt von Faro nach Lissabon Gare-Oriente ist laut Google-Maps genau 274 km lang.<\/p>\n<ol>\n<li>Mit dem Renault Clio w\u00fcrde diese Strecke \u20ac 180,84 bei einer Fahrleistung von 20.000 km pro Jahr kosten oder \u20ac 238,38 bei einer Fahrleistung von 10.000 km pro Jahr. Die Emissionswerte betragen 35,35 kg CO2 auf 274 km.<\/li>\n<li>In einem Flug mit einem Airbus A 320 von Faro nach Lissabon in der Economy-Klasse und einer Strecke von 274 km in 6.800 m Flugh\u00f6he, emittiert ein Passagier 60 kg CO2. Preis des Flugscheins der TAP: \u20ac 139,90.<\/li>\n<li>Eine Bahnfahrt mit dem Alfa Pendular (2. Klasse) kostet hingegen nur \u20ac 22,20 bei 6,47 kg CO2 &#8211; im Intercity \u20ac 21,20 bei einer Emission von 5,65 kg CO2.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Noch Fragen?<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16157\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/022.jpg\" alt=\"Institutionen\" width=\"600\" height=\"287\" \/><\/p>\n<div class=\"box info  alignleft\" style=\"width:90%\"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\t(1) Informationen ACP, ADAC, RAC, ohne Bank-, Kredit- und Zinskosten, ohne Mautgeb\u00fchren, ohne CO 2 Emissionen, Dieselpreis \u20ac 1,40 \/ltr,\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div><div class=\"author-info\"><img decoding=\"async\" class=\"author-img\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Uwe-Heitkamp.png\" alt=\"\" \/><div class=\"author-info-content\"><h3>About the author<\/h3>\n\t\t\tUwe Heitkamp, 53, Journalist und Filmemacher, ist seit 25 Jahren in Monchique, Portugal zuhause. Er unternimmt gern lange Wanderungen in den Bergen und schwimmt in Gebirgsb\u00e4chen und Seen. Schreibt und erz\u00e4hlt Geschichten \u00fcber Menschen und ihre Bez\u00fcge zur \u00d6kologie und \u00d6konomie. Sein aktueller Film \u201eErben der Revolution\u201c, erz\u00e4hlt \u00fcber 60 Minuten die Geschichte einer Wanderung durch Portugal. Zehn Menschen berichten aus ihrem Leben. Alle Protagonisten zusammen malen ein Bild vom Leben und Arbeiten in den Bergen Portugals. Der Film offenbart Einblicke in die Sch\u00f6nheit der Natur und das Leben der normalen Menschen. Welcher Weg bestimmt die Zukunft des Landes? (Abonnieren Sie ECO123 und sehen Sie den Film in der Mediathek)\n\t\t\t<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Test von Uwe Heitkamp Warten auf den Bus. Ich z\u00e4hle die vorbeifahrenden Autos; eins\/eins, zwei\/eins, drei\/eins, vier\/eins, f\u00fcnf\/eins, sechs\/eins, sieben\/eins, acht\/eins, neun\/eins, zehn\/eins, elf\/eins, zw\u00f6lf\/zwei. 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