{"id":23495,"date":"2017-07-11T11:18:05","date_gmt":"2017-07-11T10:18:05","guid":{"rendered":"http:\/\/eco123.info\/de\/?p=23495"},"modified":"2017-08-10T17:22:09","modified_gmt":"2017-08-10T16:22:09","slug":"umgebungen-im-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eco123.info\/de\/portugal-de\/interviews\/umgebungen-im-wandel\/","title":{"rendered":"Es gibt keinen Planeten B"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was hat Ihr Interesse f\u00fcr die Umwelt geweckt?<\/strong><br \/>\nIch habe begonnen, mich f\u00fcr die Konsumgesellschaft zu interessieren, die Mitte der achtziger Jahre in Portugal entstand. Ich fing an f\u00fcr den Expresso zu arbeiten, in einer Abteilung, die sich Verbraucherb\u00f6rse nannte. Wir befanden uns in einer geschlossenen Gesellschaft, einem sehr begrenzten Markt und mit den Beitrittsvorbereitungen in die Europ\u00e4ische Union stiegen wir in den Zug der Marktwirtschaft ein und erlebten einen schonungslosen, nie dagewesenen Konsumboom ohne jegliche Umweltbestimmungen. Wir schafften immense externe Effekte und was die Umwelt angeht, starke negative Einfl\u00fcsse. Ein sehr interessanter Indikator ist die Abfallproduktion. Immer wenn sich eine Gesellschaft in einer Wachstumsperiode befindet, produziert sie viel mehr Abfall. Aber es gab keine Aufbereitung, keine M\u00fclltrennung, es gab gar nichts. Alles wurde auf die M\u00fcllhalden unter freiem Himmel gebracht, von denen wir in ganz Portugal 300 hatten. Es existierten weder Gesetze, noch Regeln oder Obergrenzen.<\/p>\n<p><strong>Die Umwelt betrifft alle Lebensbereiche&#8230;<\/strong><br \/>\nEs geht nicht nur um Themen wie Abfall, Wasser, sondern auch um die fehlende Raumplanung des Landes, die auch zum Wachstumsmodell Portugals geh\u00f6rte. In den neunziger Jahren wurde sehr viel gebaut, sowohl im \u00f6ffentlichen, als auch im privaten Bereich, was eine Reihe von Problemen in Bereichen der Raumplanung und des Naturschutzes mit sich brachte. Das Land wurde \u00fcber viele Jahre gewaltsam an der Entwicklung gehindert, so dass es der Gesellschaft selbst schwerfiel, die Schutzgebiete zu w\u00fcrdigen. So auch bei der Schaffung des Umweltministeriums und der Aufnahme entsprechender Direktiven ins portugiesische Recht.<\/p>\n<p><strong>Hat die Expo98 dazu beigetragen, unseren Blick in Bezug auf Umweltfragen zu sch\u00e4rfen?<\/strong><br \/>\nDie Expo98 hatte zwei wichtige Aspekte. Einerseits ging es um die Frage der Weltmeere. Es hat lange gedauert, bis das Land lernte, die Problematik des Meeres und der Ozeane als wichtige sozio\u00f6konomische Thematik anzuerkennen. Andererseits ging es um die F\u00e4higkeit, zerst\u00f6rte Fl\u00e4chen wieder nutzbar zu machen. Ungl\u00fccklicherweise geschah das \u201eauf portugiesische Art\u201c, es fing vielversprechend mit der Entgiftung der B\u00f6den an, wurde dann aber \u2013 wie sich heute zeigt &#8211; zum Teil st\u00fcmperhaft fortgesetzt.<\/p>\n<p>Aus urbaner Perspektive war das eine sehr interessante und sehr wichtige Rehabilitierungsma\u00dfnahme, wenn auch unter zu gro\u00dfen Belastungen. Es war auch die erste mit der wir der wichtigen Rolle des beinahe schon exzessiven Booms des Tourismus Rechnung getragen haben. Wir Portugiesen neigen dazu, in sehr un\u00fcberlegter Weise von 0 auf 100 zu kommen und das hat uns einige Probleme beschert. Wir m\u00fcssen mehr Rationalit\u00e4t bei strategischen Entscheidungen walten lassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_23487\" aria-describedby=\"caption-attachment-23487\" style=\"width: 1094px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-23487\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Lu\u00edsa-Schmidt-CNADS.jpg\" alt=\" Lu\u00edsa Schmidt - investigadora no Instituto de Ci\u00eancias Sociais da Universidade de Lisboa, jornalista, escritora, membro do Conselho Nacional de Ambiente e Desenvolvimento Sustent\u00e1vel\" width=\"1094\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Lu\u00edsa-Schmidt-CNADS.jpg 1094w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Lu\u00edsa-Schmidt-CNADS-768x419.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1094px) 100vw, 1094px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23487\" class=\"wp-caption-text\">Lu\u00edsa Schmidt<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>M\u00f6chte Ihr Buch diese Erinnerung wachhalten und uns aufzeigen, was getan wurde und was nicht?<\/strong><br \/>\nJa, ich denke, dass vor allem das meine Absicht war. Ich habe zu jedem dieser Themen seit den 90er Jahren Berichte, Interviews und Reportagen zusammengetragen und stelle sie in einen Rahmen, der uns Hinweise darauf gibt, was heute auf vielen Ebenen geschieht. Es wird aufgezeigt, wer verantwortlich war, wer die Entscheidungen getroffen hat \u2013 im Grunde wer f\u00fcr das Gemeinwohl und das \u00f6ffentliche Interesse gek\u00e4mpft hat, und wer nicht. Es ist wichtig, diese Entwicklung zu verstehen, um herauszufinden, warum wir uns immer wieder in einigen Entscheidungsprozessen verstricken.<\/p>\n<p>Manche Artikel erschrecken mich ein wenig, da sie in der heutigen Zeit geschrieben worden sein k\u00f6nnten. Wie bei der Frage des Waldes. Dieses \u201eStop and Go\u201c der Umweltpolitik und des Naturschutzes f\u00fchrt immer zu schlechten Ergebnissen. Letztes Jahr haben wir gesehen, was auf Grund fehlenden forstwirtschaftlichen Managements und den daraus resultierenden Br\u00e4nden, die \u00fcberall auftraten, passieren kann.<\/p>\n<p><strong>Auch die Zivilgesellschaft ist sensibler f\u00fcr diese Fragen&#8230;<\/strong><br \/>\nDie Zivilgesellschaft hat zwischenzeitlich auch begonnen, sich auf eine ganz andere Art mit Umwelt und Naturschutz zu besch\u00e4ftigen, wobei die j\u00fcngeren Generationen schon \u00fcber eine viel st\u00e4rkere Umwelterziehung verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Auch die Kommunalbeh\u00f6rden entwickeln sich positiv. Wir arbeiten an einem Projekt mit 26 Gemeinden unter Einbeziehung der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung an der Erarbeitung von Strategien zur Anpassung an lokale Folgen des Klimawandels. Man trifft auf eine ganz andere Geisteshaltung, sowohl bei den B\u00fcrgermeistern und Verwaltungsbeamten, als auch bei Beh\u00f6rden und Einwohnern.<\/p>\n<p>Ich glaube, dass sich unter h\u00f6heren Anforderungen und gr\u00f6\u00dferer Transparenz bei Entscheidungsprozessen die Dinge positiv entwickelt haben.<\/p>\n<p><strong>Was wurde im Bereich der Umwelterziehung \u2013 vor allem bei den J\u00fcngsten getan?<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23490\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Lu\u00edsa-Schmidt-book.jpg\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"458\" \/><\/p>\n<p>Die Bl\u00fctezeit der Umwelterziehung war in der zweiten H\u00e4lfte der 90er Jahre, als Ant\u00f3nio Guterres seine Leidenschaft f\u00fcr Bildung erkl\u00e4rte und f\u00fcr dieses Thema sensibilisierte Personen ins Bildungsministerium berief, die daf\u00fcr sorgten, dass sich Bildungs-, Umwelt- und Arbeitsministerium damit identifizierten.<\/p>\n<p>Das pr\u00e4gte die Generation, die jetzt an den entscheidenden Stellen in Kommunalbeh\u00f6rden sitzt und ein viel gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein in Bezug auf Umweltfragen hat.<\/p>\n<p>In der Umwelterziehung k\u00f6nnen wir diese Themen verankern und attraktiver machen. Aber 2009 wurde das Unterrichtsfach \u201eArea de Projecto\u201c abgeschafft, das sehr wichtig war, weil dort die Erziehung zu aufmerksamen B\u00fcrgern mit offenem Ohr f\u00fcr die Probleme in der heutigen Welt stattfinden konnte. Diese Themen beherrschen unseren Alltag, das sehen wir beim Pariser Klimaabkommen. Es ist kein Problem der USA, es ist ein Problem des Planeten und der Menschheit. Heutzutage m\u00fcssen Kinder und Jugendliche eine viel profundere Bildung bez\u00fcglich der auf sie zukommenden Probleme erhalten, die viel mit diesen Themen zu tun haben, wie Umwelt, Wissenschaft &#8230;<\/p>\n<p><strong>Die Fragen der Menschlichkeit und die menschlichen Werte&#8230;<\/strong><br \/>\nHumanistische und umweltbezogene Werte stehen in gro\u00dfem Zusammenhang. Zum Beispiel in der Enzyklika des Papstes Laudato Si\u00b4, wenn diese isolationistischen F\u00fchrer sagen \u201ewir sind so\u201c und der Rest der Welt soll schauen wo er bleibt, geht uns dass alle an. Wir sind davon betroffen, es gibt keinen Planeten B. Deswegen m\u00fcssen wir alle zusammenarbeiten, um hier weiter unter menschenw\u00fcrdigen Bedingungen leben zu k\u00f6nnen. Der perverse positive Effekt von Donald Trumps Gesinnung ist das Entstehen von etwas, das in der Soziologie als Ph\u00e4nomen der Subpolitik bezeichnet wird, n\u00e4mlich der Zusammenschluss von Interessenvertretern, Personen und Gruppen, die wahrscheinlich nicht zusammengefunden h\u00e4tten, w\u00e4re nicht, wie in diesem Fall, ein allgemeines \u00dcbel zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>Erreicht die wissenschaftliche Kommunikation wirklich die Menschen?<\/strong><br \/>\nDie neuen Forschungsbudgets legen gro\u00dfen Wert auf offene Wissenschaft und die Weiterverbreitung von Wissenschaft und Forschung. Entscheidungen werden heute oft aufgrund wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Erkenntnisse getroffen, die aus der Wissenschaft an Politiker und an die Bev\u00f6lkerung weitergeben werden. Hieraus entsteht die soziale Verantwortung des Wissenschaftlers. Die Menschen brauchen eine Entschl\u00fcsselung dessen, was auf wissenschaftlicher Ebene passiert und m\u00fcssen auch \u00f6fter ihre eigene Wissenschaft entwickeln. Das lokale Wissen erh\u00e4lt immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung.<\/p>\n<p><strong>Ist den Politikern die Bedeutung der Wissenschaft bei ihrer Entscheidungsfindung bewusst?<\/strong><br \/>\nDiese Regierung m\u00f6chte mit einem bald erscheinenden Dokument \u00fcber offene Wissenschaft, eine neue Dynamik schaffen. Nicht nur auf der Ebene des Datenzugangs aus Laboratorien, Universit\u00e4ten, Forschungszentren und der \u00f6ffentlichen Verwaltung, sondern auch zu Bewertungen dieser Daten von Forschern und Professoren, wobei auch die wissenschaftliche Kommunikation eine Rolle spielt, oder mit anderen Worten das, was soziale Verantwortung des Wissenschaftlers genannt wird.<\/p>\n<p>Das Dokument handelt auch von dem, was wir schon seit langem fordern, n\u00e4mlich der B\u00fcrgerwissenschaft, oder um ein Beispiel zu nennen: es sind die Jugendlichen und Kinder selbst, die auf verantwortliche Weise Daten \u00fcber ihre Gemeinden zusammentragen. So werden sie ins lokale und nationale Leben involviert und beginnen die Dinge besser zu verstehen. Wir vertreten auch die Idee eines sozialen Jahres, das egal wo, der Gesellschaft und dem Allgemeinwohl gewidmet sein soll.<\/p>\n<p><strong>Hat der Boom in Portugal auf den Tourismus zu setzen auch negative Auswirkungen?<\/strong><br \/>\nIch denke, Portugal hat einen Cluster, der viel st\u00e4rker bearbeitet werden sollte, n\u00e4mlich den Gesundheitstourismus, der mit den Thermen verbunden ist. Wir haben absolut fantastische Thermalquellen und eine alternde Bev\u00f6lkerung in Europa. Einige der Gebiete die dem Massentourismus gewidmet waren, haben nicht nur bei den Menschen stark an Beliebtheit verloren, sondern k\u00f6nnen sich auf Dauer wahrscheinlich auch nicht halten, da sie keinen Strand mehr haben werden. Wir m\u00fcssen in nachhaltigeren Tourismus investieren, in Naturtourismus, in birdwatching, zum Beispiel. Es gibt schon sehr viele Touristen, die genau das suchen.<\/p>\n<p>Damit der Tourismus nicht zu einer zerst\u00f6rerischen Aktivit\u00e4t wird, d\u00fcrfen wir in Bezug auf Lissabon nicht weiter zusehen, wie die Leute aus ihren Stadtvierteln vertrieben werden, wie dies zur Zeit der Fall ist. Wir verlieren unsere Charaktermerkmale. Was interessant ist in einer Stadt wie Lissabon, ist die soziale Mischung und die Kultur, diese unterschiedliche, vielf\u00e4ltige Bev\u00f6lkerung in den alten Stadtteilen.<\/p>\n<p><strong>Sprechen wir nun \u00fcber Sie, Luisa, welche Rolle spielt das Thema Umwelt in ihrem t\u00e4glichen Leben?<\/strong><br \/>\nIch hatte das Gl\u00fcck, mich an der Universit\u00e4t mit dem Thema Umwelt, Konsum und Kommunikation besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen und gleichzeitig im Journalismus zu arbeiten, oder anders ausgedr\u00fcckt, zu versuchen, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen. Auf der Universit\u00e4t gelingt es mir durch meine Arbeit zu verstehen, \u201ewie man das Zimmer aufr\u00e4umt\u201c und dann im Journalismus kann ich \u201eeinen Fu\u00df in die T\u00fcr bekommen\u201c, oder anders gesagt, mich oft der Beschwerde und manchmal der P\u00e4dagogik bedienen, um diese Themen \u00f6ffentlich zu machen, damit sie diskutiert werden und auf diese Art versuche ich, Einfluss zu nehmen.<\/p>\n<p>In meinem t\u00e4glichen Leben versuche ich, was den Abfall anbelangt nicht nur zu trennen, sondern auch so weit wie m\u00f6glich zu reduzieren. Ich benutze keine Plastikt\u00fcten mehr und nehme wiederverwendbare Einkaufstaschen. Was die Verschwendung von Nahrungsmitteln angeht, ein Thema das mich schon immer besch\u00e4ftigt, versuche ich diese g\u00e4nzlich zu vermeiden. Das einzige, was ich leider nicht lassen kann ist, mit meinem Auto zur Universit\u00e4t zu fahren. Ich bin h\u00f6chst sensibel was die Themen energetische Effizienz und L\u00e4rm anbelangt, habe gro\u00dfen Respekt vor allem, was mit Wasser zu tun hat und gehe damit sehr bewusst um. Ich versuche also all dem zu folgen, was ich auch lehre. Ich mache auf Einladung viele Veranstaltungen in Schulen, Gemeinde und in den Medien und schreibe im Expresso. Ich bin immer bereit, alle Herausforderungen anzunehmen, um so zur Verbesserung der Situation des Landes beizutragen, denn ich bin bei dem, was ich tue, auch Patriotin.<\/p>\n<p><strong>Wo kann man ansetzen, um das Gemeinwohl zu st\u00e4rken?<\/strong><br \/>\nIn der Schule, sei es in der Grundschule, sei es auf der Universit\u00e4t, in den Gemeinden und in den Medien, in den Nichtregierungsorganisationen und auch in den Unternehmen. Im UNESCO-Dokument Dekade der Erziehung zur nachhaltigen Entwicklung erkl\u00e4rt die Gruppe der nationalen Kommission, wo es einzuschreiten gilt und wo M\u00f6glichkeit zur Ver\u00e4nderung besteht. Es wird immer wichtiger, vor allem mit den Schulen zusammenzuarbeiten. Die Bildung ist Grundvoraussetzung f\u00fcr alles. Heutzutage kann man diese nicht betrachten, ohne die Umwelt mit den damit verbundenen sozialen, kulturellen und sogar wirtschaftlichen Aspekten, einer mehr und mehr entstehenden Kreislaufwirtschaft, im Blickfeld zu haben.<\/p>\n<p><strong>Wie wollen wir leben?<\/strong><br \/>\nDas ist die wichtigste Frage. Wir wollen eine bessere Umwelt, bessere und qualifiziertere \u00f6ffentliche Gesundheitsversorgung, mehr Lebensqualit\u00e4t, mehr soziale und \u00f6kologische Gerechtigkeit, mehr Gleichheit, weniger soziale Ungleichheiten, eine ressourcenschonendere Wirtschaft, das hei\u00dft eine gr\u00fcne, oder Kreislaufwirtschaft, in der alles wiederverwertbar ist. In erster Linie wollen wir in einer Form leben, die f\u00fcr alle zufriedenstellender ist. Mit gleicherma\u00dfen lokalem und globalem Bewusstsein und mit mehr Wissen und Wissenschaft, mit mehr Vertrauen in die F\u00fchrungskr\u00e4fte gleich welcher Art, aber auch mit mehr Ethik und mehr Verantwortlichkeit seitens der F\u00fchrungskr\u00e4fte. Und wir wollen auch mit mehr Hoffnung leben.<\/p>\n<p>Danke.<\/p>\n<div class=\"box info  alignleft\" style=\"width:100%\"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tMit einer besseren Umwelt auf unserem Planeten zu leben ist der Wunsch von Luisa Schmidt, einer Frau, die Herausforderungen annimmt und sich grundlegend mit Fragen der Fairness und Gerechtigkeit besch\u00e4ftigt. Luisa Schmidt ist Forscherin am Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften der Universidade de Lisboa, Journalistin, Schriftstellerin, Mitglied des Nationalrats f\u00fcr Umwelt und nachhaltige Entwicklung (CNADS) der portugiesischen Regierung. ECO123 spricht mit ihr auch \u00fcber ihr neues Buch Portugal: Umgebungen im Wandel. Fehler, L\u00fcgen und Errungenschaften, eine Reflektion \u00fcber eine Reihe von ihr als Kolumnistin in der Wochenzeitung Expresso ver\u00f6ffentlichte Artikel.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div><div class=\"author-info\"><img decoding=\"async\" class=\"author-img\" src=\"http:\/\/\" alt=\"\" \/><div class=\"author-info-content\"><h3>Ros\u00e1lia Cera<\/h3>\n\t\t\t\n\t\t\t<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was hat Ihr Interesse f\u00fcr die Umwelt geweckt? Ich habe begonnen, mich f\u00fcr die Konsumgesellschaft zu interessieren, die Mitte der achtziger Jahre in Portugal entstand. Ich fing an f\u00fcr den Expresso zu arbeiten, in einer Abteilung, die sich Verbraucherb\u00f6rse nannte. 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