{"id":68433,"date":"2022-12-16T21:53:16","date_gmt":"2022-12-16T21:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/eco123.info\/de\/?p=68433"},"modified":"2022-12-17T08:46:04","modified_gmt":"2022-12-17T08:46:04","slug":"no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/","title":{"rendered":"N\u00ba 139 &#8211; Nach Portugal mit der Eisenbahn?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Samstag, der 17. Dezember 2022.<\/strong><\/p>\n<p><em>Neulich las ich in der ECO123, da\u00df der Ort Monchique vom Aussterben bedroht sei. Und im selben Magazin fand ich online eine Stellenausschreibung. Was soll ich sagen, der Zufall ist schuld daran, da\u00df ich Leipzig verlies, meiner Neugier nicht widerstehen konnte und mich auf die Socken machte, nach Monchique im gleichnamigen Gebirge. Ich wollte den Job. Und hier ist meine Geschichte.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reisen soll ja Freude machen, soll sicher, m\u00f6glichst schnell und preisg\u00fcnstig sein. Mit Billigfl\u00fcgen konnten wir uns diese W\u00fcnsche \u00fcber Jahre hinweg erf\u00fcllen. Nun wird Fliegen teurer. Au\u00dferdem hat sich herumgesprochen, das wir mit jeder Flugmeile sch\u00e4dliche Emissionen verursachen. Jedenfalls mehr, als w\u00fcrden wir die gleiche Distanz mit der Bahn zur\u00fccklegen. Was also muss geschehen, damit wir freiwillig und gern am Boden bleiben und auf die Schiene wechseln? Um diese Frage zu beantworten, macht sich unser Autor auf den Weg. Etwa 3.000 Kilometer, von Leipzig in Deutschland, quer durch Europa bis nach Monchique, im S\u00fcden Portugals. Sechs Tage ist er unterwegs, in vier Etappen, mit allerhand Gep\u00e4ck und wachen Augen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erste Etappe: <\/strong>Leipzig (Deutschland) nach Basel (Schweiz)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Monstrum<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-68425\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935.jpg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"494\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935.jpg 1000w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935-768x1032.jpg 768w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935-18x24.jpg 18w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935-27x36.jpg 27w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221103_111153_935-35x47.jpg 35w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/a>Start im Leipziger Hauptbahnhof, dem angeblich gr\u00f6\u00dften Kopfbahnhof Europas. In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Innere dieses \u00fcber einhundert Jahre alten kolossalen Bauwerks vollkommen ver\u00e4ndert. Auf drei Etagen l\u00e4sst sich hier so gut wie alles einkaufen, was man zum Leben braucht und nat\u00fcrlich vieles, was niemand wirklich braucht. Dieser Bahnhof ist faktisch zu einer Shopping-Mall mit Gleisanschluss mutiert. Ich schiebe meinen E-Scooter zu Gleis 14, bin gebucht auf einen Intercity Express Richtung Wiesbaden. Mit Umsteigen in Frankfurt\/Main, werde ich zum ersten Etappenziel in der Schweiz, rund f\u00fcnf einhalb Stunden unterwegs sein. Es werden dann sechs Stunden, weil der Zug Versp\u00e4tung hat. F\u00fcr diese erste Strecke habe ich 54 Euro bezahlt, ohne Platzreservierung, denn die ist in deutschen Z\u00fcgen nicht obligatorisch.<\/p>\n<p>Eine Frau begleitet mich zum Bahnsteig. Vermutlich ist sie kurz vor der Rente. Eine viel zu gro\u00dfe Uniform schlottert ihr um Arme und Beine. Sie geh\u00f6rt zum sogenannten &#8222;Sicherheitspersonal&#8220; und ist so freundlich, das erste Foto dieses kleinen Abenteuers zu schie\u00dfen: Der Reisende vor einem Schild mit der etwas prahlerischen Aufschrift &#8222;Messestadt Leipzig&#8220;.<\/p>\n<p>Zu meinem Gef\u00e4hrt sagt sie nichts. Ich hatte vor Beginn der Reise vorsichtshalber nicht angefragt, ob die Mitnahme eines Elektrofahrzeugs in Z\u00fcgen \u00fcberhaupt gestattet sei: &#8222;Wer viel fragt, bekommt viel Antwort&#8220;, sagten wir fr\u00fcher in der DDR. Dahinter verbarg sich die Erfahrung, dass viele Funktionstr\u00e4ger lieber &#8222;NEIN&#8220; sagen, weil sie f\u00fcr ein &#8222;JA&#8220; die Verantwortung \u00fcbernehmen m\u00fcssten. Das Ansinnen des Fragenden k\u00f6nnte ja verboten sein. Man wei\u00df es oft nicht genau. Das Regelwerk in Deutschland ist wie in Portugal un\u00fcberschaubar. So scheint es auch im Falle der neuen zusammenklappbaren E-Scooter zu sein. In den &#8222;Besonderen Internationalen Bef\u00f6rderungs- Bedingungen der Deutschen Bahn AG&#8220;, letzte Fassung vom 21. September 2022, findet sich an keiner Stelle ein konkreter Hinweis. Jeder Reisende d\u00fcrfe &#8222;in der Regel nicht mehr als drei leicht tragbare Gegenst\u00e4nde als Handgep\u00e4ck mitnehmen, soweit sie \u00fcber und unter dem Sitzplatz verstaut werden k\u00f6nnen&#8220;, hei\u00dft es weitgehend interpretierbar. Mein E-Scooter ist zusammengeklappt, immerhin ein Meter zwanzig lang. Surfbretter, die nicht gestattet sind, Skier, Musikinstrumente und Kinderwagen werden ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt. Sie seien nur zugelassen, wenn im Zug geeignete Abstellm\u00f6glichkeiten vorhanden sind. Es kann also durchaus passieren, dass mir das Zugpersonal einer der insgesamt f\u00fcnf Transportgesellschaften, deren Dienste ich auf der gesamten Fahrt nutzen muss, den Zutritt verwehrt. Das w\u00e4re fatal, denn die Tickets sind an bestimmte Z\u00fcge gebunden. Flexible Fahrkarten w\u00e4ren um ein Vielfaches teurer. Auch die notwendigen \u00dcbernachtungen in Basel, Girona und Sevilla sind im Voraus\u00a0 gebucht und bezahlt. Trotzdem riskiere ich es. Denn in Ermangelung eines F\u00fchrerscheins will ich den Roller in den Bergen von Monchique nutzen. Ich m\u00f6chte unabh\u00e4ngig sein von den sp\u00e4rlichen und zugleich teuren Busverbindungen in der Region. So hieve ich, auf dem R\u00fccken einen achtzehn Kilogramm schweren Rucksack, in der einen Hand eine schwere Tasche f\u00fcr Laptop und Papiere, in der zweiten meinen einundzwanzig Kilogramm schweren Elektroroller die Stufen zum Waggon hoch. Vorsorglich hatte ich das Monstrum in einen undurchsichtigen Jutesack verpackt. Falls der Schaffner fragt, werde ich mit unschuldigem Augenaufschlag behaupten, es handele sich um einen zusammenklappbaren Rollstuhl, ohne den ich mich nicht gut fortbewegen k\u00f6nne. Und ich werde mit brechender Stimme erg\u00e4nzen: <em>&#8222;Ich bin sechzig Jahre alt&#8220;&#8230;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><em>Die unsichtbaren St\u00e4dte<\/em><\/strong><\/h3>\n<p>Der Waggon ist brechend voll. Im Gang dr\u00e4ngeln sich Passagiere. An ihnen vorbei in andere Waggons? In der Hoffnung auf freie Pl\u00e4tze? Scheint aussichtslos. Ausgerechnet heute hat das Bordpersonal eines der kleineren Abteile gesperrt. Darin lediglich zwei uniformierte Bahnangestellte. Ein knappes Dutzend Sitze sind unbesetzt. Nimmt das Personal die Menge der Mitreisenden nicht wahr? Oder ist das so etwas, wie die Arroganz der Macht? Im gr\u00f6\u00dferen Teil des Waggons, dem f\u00fcr &#8222;nicht Priveligierte&#8220;, lichtet sich das Wooling allm\u00e4hlich. Ich kann einen der letzten freien Sitzpl\u00e4tze ergattern. Mit Hilfe der \u00e4lteren Dame mir gegen\u00fcber gelingt es auch, mein &#8222;Monstrum&#8220; hochkant zwischen einige Koffer zu klemmen. Bei der n\u00e4chsten Station m\u00fcssen die Dame und ich unsere Pl\u00e4tze schon wieder r\u00e4umen. Eine lebhafte Gruppe junger Frauen vertreibt uns selbstbewusst, sie haben n\u00e4mlich reserviert. Mir d\u00e4mmert die Einsicht, Reservieren w\u00e4re vielleicht doch keine so schlechte Idee gewesen. Alle vier sind Anfang Zwanzig. Sie studieren, wie sich sp\u00e4ter herausstellen wird. W\u00e4hrend der Fahrt lie\u00dft eine von ihnen laut von ihrem Laptop vor: &#8222;Die Menschen in der Stadt Eusapia m\u00f6chten den \u00dcbergang vom Leben in den Tod so angenehm wie m\u00f6glich machen&#8220;. Ich lausche unfreiwillig. Mir war ein frei gewordener Platz in ihrer N\u00e4he angeboten worden: &#8222;Darum haben sie unter der Erde ein Spiegelbild ihrer Stadt erschaffen. Dorthin werden die Verstorbenen verbracht&#8230;&#8220;. Erstaunlich, denke ich, womit sich junge Menschen heutzutage so besch\u00e4ftigen. Ist das eine Folge der vermeintlichen Pandemie? Die Angst vor dem Tod? Hier im Zug scheint sie noch immer gegenw\u00e4rtig zu sein, die Angst. Weil Masken sie sichtbar machen. Niemand in diesem Waggon widersetzt sich dem staatlichen Reglement, das anders als in allen \u00fcbrigen L\u00e4ndern Europas, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln noch immer eine Maskenpflicht vorschreibt. Ich sehe sogar kleinen Kinder, die Masken tragen (m\u00fcssen). Ich trage keine. Ich bekomme darunter Platzangst. Nat\u00fcrlich gilt das nicht als hinreichender Grund f\u00fcr eine Befreiung von der Maskenpflicht. Ich wei\u00df, da ist jegliche Diskussion fruchtlos. Ich diskutiere auch nicht mehr. Ich esse. Ich bringe es fertig, die gesamten sechs Stunden lang zu essen. Sch\u00f6n klein geschnittenes Gem\u00fcse. Und ich werde in Ruhe gelassen: &#8222;Guten Appetit!&#8220;, w\u00fcnscht mir das Zugpersonal. Irgendwann beginne ich ein Gespr\u00e4ch mit den jungen Frauen. Stadtplanung sei ihre Studienrichtung, erfahre ich. Die Geschichte \u00fcber den Tod w\u00e4re ihre Semesterarbeit und &#8222;von irgend so einem Philosophen geschrieben.&#8220; Sie m\u00fcssten sich damit befassen, weil es beim Entwurf\u00a0 einer Stadt auch um die Atmosph\u00e4re, also um Gef\u00fchle gehen m\u00fcsse, nicht nur um praktische Nutzbarkeit. Ich r\u00e4ume ein, mir w\u00fcrde die geschilderte Stadt \u00fcberhaupt nicht gefallen. Wenn ich mir nur den Geruch in der unterirdischen Nekropole vorstelle, wird mir \u00fcbel. Sie w\u00fcssten auch nicht, warum sie gerade diese Geschichte behandeln sollten, aber irgendwie faszinierend f\u00e4nden sie es schon. Die Geschichte hei\u00dft &#8222;Die unsichtbaren St\u00e4dte&#8220; und ist von Italo Calvino. Ich hab&#8217;s &#8222;gegoogelt&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zweite Etappe:<\/strong> Basel (Schweiz) \u00fcber Lyon (Frankreich) nach Girona (Spanien)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-68535\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021.jpg 1000w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021-768x432.jpg 768w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021-24x14.jpg 24w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021-36x20.jpg 36w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/Stats-2021-83x47.jpg 83w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><em>Eine Stadt namens Basel<\/em><\/h3>\n<p>In einer netten kleinen Pension unweit des Bahnhofs Basel SBB wache ich mit Schmerzen auf. Muskelkater in den Kniekehlen kannte ich noch garnicht. Trainieren h\u00e4tte ich sollen, bevor ich vierzig Kilogramm Gep\u00e4ck durch Europa schleppe. Von Basel habe ich freilich so gut wie nichts gesehen, denn zwischen Ankunft am Abend und Abfahrt am folgenden Morgen blieben etwa 12 Stunden. Davon wollte ich wenigstens acht nutzen, um mich durch ausreichend Schlaf auf die n\u00e4chste Etappe vorzubereiten. Heute muss ich zwei Mal in Frankreich umsteigen, in Mulhouse Ville und Lyon. Diese Strecke hatte ich zuvor auf der Landkarte ausgemacht. Obwohl es nach Anzahl der gefahrenen Kilometer der k\u00fcrzeste Weg ist, den man auf der Schiene Richtung Portugal zur\u00fccklegen kann, werde ich zum zweiten Etappenziel Girona in Spanien, fast elf Stunden unterwegs sein. Nat\u00fcrlich hatte ich zuvor versucht, meine Tickets im Internet zu kaufen. Doch f\u00fcr die Online &#8211; Buchungssysteme nationaler Bahngesellschaften sind zwei L\u00e4ndergrenzen offenbar un\u00fcberwindlich. Die Deutsche Bahn entschuldigt sich, die franz\u00f6sische SNCF zeigt die Verbindungen, verweigert aber den Verkauf und die spanische Renfe scheint emp\u00f6rt, weil eine Stadt namens Basel nicht existiere. Die Schweizer hingegen, traditionell weltgewandt, w\u00fcrden durchaus Fahrkarten online verkaufen. Diesen Service l\u00e4sst sich die SBB mit fast dreihundert Schweizer Franken aber so teuer bezahlen, dass ich mein Anliegen ganz traditionell an einem Leipziger Bahnschalter vortrage. Die nette Verk\u00e4uferin kommt sichtlich ins Schwitzen. Daf\u00fcr ist auch eine der Glasscheiben verantwortlich, mit denen neuerdings die Verbreitung des Corona-Virus verhindert werden soll. Leider wurde dabei nicht bedacht, dass der Bahnhofsl\u00e4rm im Hintergrund jegliche Verst\u00e4ndigung zwischen Personal und Kunden verhindert. Um der Angestellten die Worte nicht von den Lippen ablesen zu m\u00fcssen, schiebe ich mein Ohr immer wieder um die Barriere herum, ihr entgegen. Das scheint illegal. Eine hinzu eilende Vorgesetzte hat&#8217;s gesehen und ermahnt mich lautstark und unmissverst\u00e4ndlich. Komme das noch einmal vor, m\u00fcsse ich den Platz verlassen. Kleinlaut beginne ich zu verstehen, wie Geh\u00f6rlose sich f\u00fchlen m\u00fcssen. Der ganze Prozess, an dem \u00fcbrigens drei Mitarbeiterinnen nacheinander, teilweise auch gleichzeitig beteiligt sind, dauert schlie\u00dflich fast eine Stunde. Da hatte ich sie in der Hand, die ersehnten Tickets, sogar mit Rabatt, der Senioren unter 65 Jahren allerdings nur in Spanien gew\u00e4hrt wird. F\u00fcr diese zweite Strecke habe ich inklusive der obligatorischen Platzreservierungen 135 Euro bezahlt. Im franz\u00f6sischen TGV, einem Schnellzug der diesen Namen wirklich verdient, weil er mit fast 300 km\/h durch die Landschaft schie\u00dft, ganz leise \u00fcbrigens, ohne dass es zu sp\u00fcren ist, in diesem Zug genie\u00dfe ich nach langer Zeit, kein Au\u00dfenseiter mehr zu sein. Nur ein einziges P\u00e4rchen, vermutlich Deutsche, tragen die vermeintlich vor Viren sch\u00fctzenden schnabelartigen Staubmasken. Sp\u00e4ter, im Zug nach Spanien, sitzt ein Freak mit Gitarre neben mir. Sein &#8222;Haptschiii&#8220; rei\u00dft mich alle paar Minuten aus meinen Gedanken und auf meinem Handr\u00fccken sp\u00fcre ich einen Schauer winziger Tr\u00f6pfchen. &#8218;Masken sch\u00fctzen nicht&#8216;, denke ich tapfer und freue mich, dass er zum Schneuzen hinaus in die Toilette geht. Der Bahnhof von Lyon ist noch erw\u00e4hnenswert. Da steht inmitten von Tristesse und Gedr\u00e4nge&#8230;ja was? Ein Klavier! Mit der freundlichen Einladung &#8222;Du bist dran!&#8220;. Tats\u00e4chlich sitzt einer dran, ein Reisender, wie ich erfahre. So neutralisieren perlende Kl\u00e4nge einer Et\u00fcde von Chopin, die f\u00fcr Bahnh\u00f6fe typische akustische Umweltverschmutzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dritte Etappe:<\/strong> Girona (Spanien) nach Sevilla (Spanien)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-68529\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146.jpg\" alt=\"\" width=\"647\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146.jpg 1000w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146-768x432.jpg 768w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146-24x14.jpg 24w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146-36x20.jpg 36w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221106_212845_146-83x47.jpg 83w\" sizes=\"auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><em>Eine Pause<\/em><\/h3>\n<p>Eigentlich w\u00e4re die katalanische Stadt Barcelona, Heimat des ber\u00fchmten Architekten Antoni Gaudi, als Ziel der vorherigen Etappe naheliegend gewesen. Dort starten die Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge Richtung Westen und S\u00fcden. Ein Freund riet mir aber, die\u00a0 Touristenmetropole zu meiden und stattdessen kurz vorher, in der kleineren, aber ebenso historischen Stadt Girona, die Fahrt zu unterbrechen. Ich buchte diesmal zwei N\u00e4chte. Eine Pause war dringed n\u00f6tig. Insgesamt 18 Stunden hatte ich bis hier in mehr oder weniger vollen Zugabteilen verbracht, war f\u00fcnf Mal ein und ausgestiegen. Ich wollte einen Tag lang nicht auf der Schiene verbringen, vor allem wieder ein warmes Essen genie\u00dfen. Mein Proviant war zur Neige gegangen, obwohl ich reichlich mitgenommen hatte: Viel frisches Obst und Gem\u00fcse, Brot aus dem Bioladen, K\u00e4se und Wein. Was ich auf Bahnh\u00f6fen und in Z\u00fcgen an Essbarem fand, war fade bis widerlich, ungesund und teuer. F\u00fcr ein trockenes Omelett auf Kartoffelbasis, in der Gr\u00f6\u00dfe einer Kinderhand, dazu ein T\u00fctchen mit vollkommen geschmacklosem Weizengeb\u00e4ck, musste ich 5,50 Euro berappen. Das Geb\u00e4ck war so hart, das hat vermutlich der spanische Zahn\u00e4rzteverband entwickelt, um den Umsatz seiner Mitglieder zu steigern. Einen Tag Pause in Girona. Zwar verl\u00e4ngert das meine Reise und verteuert sie auch, aber Spazierg\u00e4nge durch die Altstadt, das Schlendern \u00fcber den Markt und ein Mittagsmen\u00fc, das nicht durch das Schaukeln eines Zuges \u00fcber den Teller wandert, hatten mich mit der Idee langsamen Reisens erst einmal vers\u00f6hnt. Ausgeruht warte ich vor der Eingangskontrolle zum Bahnsteig. Sicherheitskr\u00e4fte, die hier auch wirklich so aussehen, als k\u00f6nnten sie f\u00fcr Sicherheit sorgen, be\u00e4ugen mich kritisch. Wie auf einem Flughafen, wird jedes meiner Gep\u00e4ckst\u00fccke durchleuchtet. Das &#8222;Monstum&#8220; hatte ich zuvor quasi legal gemacht, indem ich im B\u00fcro der spanischen &#8222;Renfe&#8220; alles vorgezeigt, mit Namensschildern versehen und die freundliche Zusage erhalten hatte, auch mein E-Fahrzeug mitnehmen zu d\u00fcrfen. Auch die Tickets waren unkompliziert im Internet zu buchen, sogar in verschiedenen Sprachen. Ich h\u00e4tte von Barcelona, \u00fcber Madrid und Lissabon, Richtung Faro und schlie\u00dflich bis Portimao fahren k\u00f6nnen. Noch einmal zwei Tage in verschiedenen Z\u00fcgen, mit vier mal Umsteigen. Eine Strecke von mehr als 1500 Kilometern, die sich nat\u00fcrlich auch im Preis niederschlagen w\u00fcrden. Stattdessen w\u00e4hlte ich die k\u00fcrzere unkompliziertere Strecke \u00fcber Sevilla, auch wenn ich sp\u00e4ter auf einen Bus w\u00fcrde umsteigen m\u00fcssen. F\u00fcr diese dritte Etappe habe ich insgesamt 130 Euro bezahlt. Im Zug ein kleiner Schock: Wie in Deutschland herrscht hier Maskenpflicht. Aber anders als dort, gibt es keine ermahnenden Lautsprecherdurchsagen, keine strafenden Blicke aufmerksamer Fahrg\u00e4ste, niemand achtet auf mich, den Reisenden ohne Maske. In den Sitzreihen der spanischen Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge: Mit Leder bezogene Sessel und viel Platz f\u00fcr die Beine, selbst in der Touristenklasse. Nach acht Stunden komme ich p\u00fcnktlich und nur ein wenig m\u00fcde am dritten Etappenziel an: Sevilla.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vierte Etappe:<\/strong> Sevilla (Spanien), \u00fcber Portimao (Portugal), nach Monchique (Portugal)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>Der Absturz<\/em><\/h3>\n<p>Von Sevilla aus, gibt es lediglich eine Busverbindung Richtung Faro und Portimao. M\u00fchsam zw\u00e4nge ich mich in den zuvor gebuchten Platz im \u00dcberlandbus der spanischen Transportfirma &#8222;Alsa&#8220;. Dabei sto\u00dfen meine Knie schmerzhaft an den Sitz vor mir. Mit meiner Gr\u00f6\u00dfe von einem Meter siebzig und knapp 60 Kilogramm, k\u00f6nnte man mich als klein und d\u00fcnn bezeichnen. Wie mag es der gro\u00dfgewachsenen, zumeist wesentlich gewichtigeren Mehrheit der Fahrg\u00e4ste ergehen? Nicht viel besser, als in der Economy-Class eines Flugzeugs, denke ich, und schiele zu den Pictogrammen an den Fensterscheiben des Fahrzeugs: &#8222;Extra Platz&#8220; wird hier versprochen, auch ein &#8222;WC&#8220;, was zu den Grundbed\u00fcrfnissen Fernreisender in Bussen geh\u00f6rt. Als ich dringend austreten m\u00f6chte merke ich, die Toilette ist abgesperrt. Da unser Bus ohnehin bereits mehr als eine Stunde Versp\u00e4tung hat (ein LKW war auf der Autobahn liegengeblieben), hat der Fahrer Erbarmen und legt eine Pinkelpause ein. Verglichen mit mehr oder weniger komfortablen Eisenbahnz\u00fcgen, ist diese Etappe ein echter Absturz. Als der Bus wieder startet, gellt ein Schrei durch den Innenraum. Einer der Fahrg\u00e4ste ist verschwunden. Ein Abfahrtsignal hatte es nicht gegeben. Wir anderen waren so schnell wie m\u00f6glich auf unsere Pl\u00e4tze zur\u00fcck gekehrt in der Sorge, dass uns genau dies passieren k\u00f6nnte. Der Verlorene wird gesucht. Man findet ihn schlie\u00dflich in der langen Warteschlange, die sich am einzigen Verkaufstresen dieser Tankstelle gebildet hat. Endlich kann es weitergehen. Mit zwei einhalb Stunden Versp\u00e4tung, also nach sechseinhalb Stunden, kommen wir am Busbahnhof von Portimao an. Ein Pendelbus bringt den Reisenden in die Stadt. Dort befindet sich der Haltepunkt des Regionalbusses, der in die Berge hoch, nach Monchique fahren soll. Tats\u00e4chlich, ich muss ein wenig warten, aber es f\u00e4hrt an diesem Abend noch ein Bus. So erreiche ich schlie\u00dflich, nach neun einhalb Stunden Fahrt und zwei Umstiegen, das Ziel dieser vierten Etappe: Monchique. Daf\u00fcr habe ich nur rund 30 Euro bezahlt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-68532\" src=\"http:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050.jpg 1000w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050-768x432.jpg 768w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050-24x14.jpg 24w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050-36x20.jpg 36w, https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/IMG_20221108_155116_050-83x47.jpg 83w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><em>Nochmal &#8211; oder lieber nicht?<\/em><\/h3>\n<p>Langsam reisen hat etwas! Ich sp\u00fcre die Entfernung, die ich zur\u00fcck gelegt habe. Aber es ist ungleich anstrengender, als eine Flugreise. F\u00fcr die Zug \u2013 und Busfahrkarten zusammen, habe ich etwa 350 Euro bezahlt und war etwa 35 Stunden unterwegs, die \u00dcbernachtungen nicht eingerechnet. Sammelunterk\u00fcnfte sind ab ca. 30 Euro pro Nacht zu haben. Ich habe f\u00fcr f\u00fcnf \u00dcbernachtungen rund 450 Euro bezahlt. In Girona und Sevilla hatte ich jeweils einen Tag Pause eingelegt. Ohne diese Unterbrechungen h\u00e4tte ich die Strecke zwar in vier, statt sechs Tagen hinter mich gebracht, von den charmanten St\u00e4dten auf meiner Strecke aber ebenso wenig mitbekommen, als w\u00e4re ich \u00fcber sie hinweg geflogen. Zum Vergleich: Einen Flug von Leipzig nach Faro, mit Zusatzgep\u00e4ck, kann ich derzeit f\u00fcr etwa 300 Euro im Internet buchen. Die Fahrzeiten zum Flughafen Leipzig\/Halle und die Strecke vom Flughafen Faro bis Monchique hinzu gerechnet, w\u00e4re ich etwa 20 Stunden unterwegs. Hier steht also EIN Reisetag durch die Luft gegen mindestens VIER Reisetage am Boden und etwa 300 Euro f\u00fcr den Flug gegen rund 800 Euro, f\u00fcr Zug, Bus und \u00dcbernachtungen. L\u00e4sst sich das \u00fcberhaupt vergleichen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Klar, es muss! Denn wenn Reisen \u00fcber Land eine echte Alternative zum Fliegen werden soll, m\u00fcssen nicht nur die Verkehrsmittel selbst schneller werden, mit k\u00fcrzeren Strecken und weniger Umstiegen. Ich sehne mich zur\u00fcck in die Zeit, als Nachtz\u00fcge zwischen vielen Europ\u00e4ischen Destinationen fuhren, nicht nur in die Hauptst\u00e4dte. Mit etwas Gl\u00fcck kam man ausgeruht am Zielort an. Neben den Verkehrsmitteln selbst, muss auch die Infrastruktur um sie herum, also Bahnh\u00f6fe, Ticketerwerb, die Zusammenarbeit der Bahngesellschaften, nicht zuletzt die Qualit\u00e4t der gastronomischen Einrichtungen, das alles muss besser werden. Und zwar mit Hochgeschwindigkeit!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clear\"><\/div><div class=\"author-info\"><img decoding=\"async\" class=\"author-img\" src=\"http:\/\/\" alt=\"\" \/><div class=\"author-info-content\"><h3>Argo Matthias Toying<\/h3>\n\t\t\t tradu\u00e7\u00f5es: Ruth Correia &amp; Kathleen Becker | fotografias: Argo Matthias Toying\n\t\t\t<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, der 17. Dezember 2022. Neulich las ich in der ECO123, da\u00df der Ort Monchique vom Aussterben bedroht sei. Und im selben Magazin fand ich online eine Stellenausschreibung. Was soll ich sagen, der Zufall ist schuld daran, da\u00df ich Leipzig verlies, meiner Neugier nicht widerstehen konnte und mich auf die Socken machte, nach Monchique im &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3761,"featured_media":68424,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","_exactmetrics_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[1103,138,1410,1411],"tags":[],"class_list":["post-68433","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","","category-das-wort-zum-schluss","category-reisen","category-short-stories-de","category-zw1","pmpro-has-access"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Samstag, der 17. Dezember 2022. Neulich las ich in der ECO123, da\u00df der Ort Monchique vom Aussterben bedroht sei. Und im selben Magazin fand ich online eine Stellenausschreibung. Was soll ich sagen, der Zufall ist schuld daran, da\u00df ich Leipzig verlies, meiner Neugier nicht widerstehen konnte und mich auf die Socken machte, nach Monchique im &hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Eco123\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-12-16T21:53:16+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-12-17T08:46:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1000\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"719\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Thomas Reuffurth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Thomas Reuffurth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Thomas Reuffurth\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/415e54d47031037961c3ef9feb58a579\"},\"headline\":\"N\u00ba 139 &#8211; Nach Portugal mit der Eisenbahn?\",\"datePublished\":\"2022-12-16T21:53:16+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-17T08:46:04+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/\"},\"wordCount\":3022,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/xIMG_20221104_144743_615.jpg\",\"articleSection\":[\"Das Wort zum Schluss\",\"Reise\",\"Short Stories\",\"ZW1\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/\",\"name\":\"N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/xIMG_20221104_144743_615.jpg\",\"datePublished\":\"2022-12-16T21:53:16+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-17T08:46:04+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/xIMG_20221104_144743_615.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/xIMG_20221104_144743_615.jpg\",\"width\":1000,\"height\":719},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/meinung\\\/das-wort-zum-schluss\\\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"In\u00edcio\",\"item\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"N\u00ba 139 &#8211; Nach Portugal mit der Eisenbahn?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/\",\"name\":\"Eco123\",\"description\":\"Revista da Economia e Ecologia\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Editora ECO123, Publica\u00e7\u00f5es e Produ\u00e7\u00f5es de Filme\",\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/logoeco123.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/wp-content\\\/uploads\\\/logoeco123.png\",\"width\":311,\"height\":78,\"caption\":\"Editora ECO123, Publica\u00e7\u00f5es e Produ\u00e7\u00f5es de Filme\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/415e54d47031037961c3ef9feb58a579\",\"name\":\"Thomas Reuffurth\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Thomas Reuffurth\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/eco123.info\\\/de\\\/author\\\/thomas\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123","og_description":"Samstag, der 17. Dezember 2022. Neulich las ich in der ECO123, da\u00df der Ort Monchique vom Aussterben bedroht sei. Und im selben Magazin fand ich online eine Stellenausschreibung. Was soll ich sagen, der Zufall ist schuld daran, da\u00df ich Leipzig verlies, meiner Neugier nicht widerstehen konnte und mich auf die Socken machte, nach Monchique im &hellip;","og_url":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/","og_site_name":"Eco123","article_published_time":"2022-12-16T21:53:16+00:00","article_modified_time":"2022-12-17T08:46:04+00:00","og_image":[{"width":1000,"height":719,"url":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Thomas Reuffurth","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Thomas Reuffurth","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/"},"author":{"name":"Thomas Reuffurth","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#\/schema\/person\/415e54d47031037961c3ef9feb58a579"},"headline":"N\u00ba 139 &#8211; Nach Portugal mit der Eisenbahn?","datePublished":"2022-12-16T21:53:16+00:00","dateModified":"2022-12-17T08:46:04+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/"},"wordCount":3022,"publisher":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg","articleSection":["Das Wort zum Schluss","Reise","Short Stories","ZW1"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/","url":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/","name":"N\u00ba 139 - Nach Portugal mit der Eisenbahn? - Eco123","isPartOf":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg","datePublished":"2022-12-16T21:53:16+00:00","dateModified":"2022-12-17T08:46:04+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#primaryimage","url":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg","contentUrl":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/xIMG_20221104_144743_615.jpg","width":1000,"height":719},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/meinung\/das-wort-zum-schluss\/no-139-nach-portugal-mit-der-eisenbahn\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"In\u00edcio","item":"https:\/\/eco123.info\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"N\u00ba 139 &#8211; Nach Portugal mit der Eisenbahn?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#website","url":"https:\/\/eco123.info\/de\/","name":"Eco123","description":"Revista da Economia e Ecologia","publisher":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/eco123.info\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#organization","name":"Editora ECO123, Publica\u00e7\u00f5es e Produ\u00e7\u00f5es de Filme","url":"https:\/\/eco123.info\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/logoeco123.png","contentUrl":"https:\/\/eco123.info\/wp-content\/uploads\/logoeco123.png","width":311,"height":78,"caption":"Editora ECO123, Publica\u00e7\u00f5es e Produ\u00e7\u00f5es de Filme"},"image":{"@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/eco123.info\/de\/#\/schema\/person\/415e54d47031037961c3ef9feb58a579","name":"Thomas Reuffurth","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4fedc41ed0f76da92c0e4385b29ae7b750378d0907919a2ffb94813d1395bc?s=96&d=mm&r=g","caption":"Thomas Reuffurth"},"url":"https:\/\/eco123.info\/de\/author\/thomas\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3761"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eco123.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}