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Verbindlichkeit?

Bei der öffentlichen Anhörung von Zeugen und Sachverständigen am 3. August in Monchique, stand die verheerende Brandkatastrophe, die vor einem Jahr in der Gemeinde wütete, auf der Tagesordnung. Eine Analyse der Fehler von 2018 war eines der Ziele der Öffentlichen Anhörung, darunter Rui Lopes, Feuerwehrkommandant, verheiratet und Vater zweier Kinder. „Verbindlichkeit“ hieß das Zauberwort seiner Ausführungen.

Erklären Sie uns bitte, was Sie unter dem Begriff “Verbindlichkeit” (compromisso) verstehen.
Der Begriff kann mehrere Bedeutungen besitzen: Vereinbarung, Aufgabe, Verpflichtung aber auch ein Wort wie Bringeschuld drückt es im Portugiesischen aus. Wenn wir über Waldbrände sprechen, muss es eine Vereinbarung geben, eine Verbindlichkeit aller Beteiligten zum Schutz der Wälder gegen Brände. Es geht um Prävention und dann darum, wenn diese fehlschlägt, um konkrete Maßnahmen zur Brandbekämpfung.

Wie sieht das Ergebnis aus, wenn wir diesen Begriff mit der Realität des vergangenen Jahres vergleichen?
In Bezug auf die Gesetzgebung bleibt noch viel zu tun. Hier müsste beispielsweise klar definiert sein, was ein Wald ist – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Herrenlose und verlassene Grundstücke darf es nicht mehr geben. Bei fehlender Instandhaltung müssten hohe Bußgelder verhängt und im Extremfall sogar Enteignungen getroffen werden. Hier muss der Staat allerdings auch Vorbild sein. Leider lässt die Instandhaltung der staatseigenen Flächen oft zu wünschen übrig.

Sprechen wir über die Monokulturen. In Monchique haben wir großflächige Monokulturen.
Das ist richtig. Hier bedarf es äußerster Vorsicht seitens der Gesetzgebung. Diese sollte sich nicht nur auf die Bestrafung bei Verstößen beschränken, sondern im Wissen um die Schwierigkeit beim Forstmanagement der Waldgebiete, die unser gemeinsames Erbe sind, auch die Prävention miteinschließen. Die Organisation betreffend brauchen wir Studien, die sich nicht nur auf die am besten geeigneten Baum- oder Pflanzenarten beziehen, sondern auch angeben, wo und wie diese gepflanzt werden müssen.
Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass für ein bestimmtes Gebiet nur eine gewisse Art Wald in Frage kommt und dies für den Eigentümer eine Einschränkung seines Einkommens bedeuten würde, wäre es nur fair, ihm – unter der Voraussetzung seinen Wald sauber zu halten – den Einkommensausfall zu erstatten.

Wenn wir von “Verbindlichkeit” sprechen und ins Jahr 2018 zurückblicken, wie können wir die Widersprüche erklären?
Der Brand im letzten Jahr hatte ganz spezielle Merkmale. Als er begann, herrschten im Land verheerende klimatische Bedingungen. Ich kann mich nicht erinnern, in über 30 Jahren, die ich bei der Feuerwehr bin, schon einmal eine ganze Woche ununterbrochen in höchster Alarmbereitschaft gewesen zu sein.
Wir hatten sehr hohe Temperaturen, niedrige relative Luftfeuchtigkeit und einen recht starken Wind. Das ist keine Entschuldigung. Die Bekämpfung von Waldbränden, der Erfolg oder Misserfolg, darf nicht von den Wetterbedingungen abhängen. Sie dürfen keine Entschuldigung sein, sind aber eine Erschwernis, die nicht außer Acht zu lassen ist. Wir müssen angemessen vorbereitet sein und das Problem nach besten Kräften angehen.

Was ist schiefgelaufen, dass das Feuer völlig außer Kontrolle geriet?
Wichtiger als der Versuch herauszufinden, was schief ging – diese Analyse wird derzeit durchgeführt und zudem läuft immer noch eine Untersuchung des Innenministeriums -, ist es doch, sich den Vorfall genau anzusehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, damit so etwas nicht wieder passieren kann. Es gab, wie gesagt, mehrere Erschwernisse. Zu einem frühen Zeitpunkt war der Brand, abgesehen von zwei Brandherden an deren Sicherung gearbeitet wurde, unter Kontrolle und am Morgen gab es im gesamten Brandgebiet keine Flammen mehr. Aber dann im Lauf des Nachmittags hatten wir ein Phänomen …

Am Samstag, dem 4. August…?
Ja, ungefähr um 15.00 Uhr hatten wir ein Klimaphänomen an der Algarve, das die Regionen Albufeira, Silves und Lagoa betraf. Es herrschte sehr starker Wind, begleitet von Regen und Hagel, was laut Meteorologen zu Tornados führte, die dann im Brandgebiet eine Reaktivierung des Feuers verursachten. Dabei handelte es sich um ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren … brennbares Material rund um das Brandgebiet war bereits vom Feuer des vorhergehenden Tages stark erhitzt.
Die beteiligten Mitarbeiter waren müde. Am folgenden Tag, am Sonntag, hatten wir den Brand wieder nahezu unter Kontrolle. Erneut gab es nur noch zwei Brandherde, dann erreichte das Feuer leider ein Gebiet mit einer ziemlich ausgeprägten Wasserlinie, die von der Küste bis nach Portela do Vento (Ribeira do Seixe) führt. Hier herrscht permanent ein starker Wind. Es war schwierig, nahezu unmöglich, das Feuer dort zu stoppen – die Anwohner mussten evakuiert und die Häuser geschützt werden …

Standen keine Flugzeuge zur Verfügung?
Am Montag hatten wir mit den größten Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund starker Rauchentwicklung und geringer Luftfeuchtigkeit mussten wir unser Verhalten anpassen – wir nennen das “tac” (Termo de Ajustamento de Conduta). Die Flugzeuge konnten starten, dann aber nicht mehr ins Zentrum in Beja zurückkehren.

Ist der Ursprung des Feuers endgültig geklärt?
Offiziell gibt es noch keine…
… es gibt noch keine Berichte?
Alles deutet darauf hin, dass eine Stromleitung der Auslöser war. Bislang wurde jedoch noch kein Bericht des Innenministeriums veröffentlicht.

Nach über einem Jahr haben weder GNR noch PJ einen Polizeibericht veröffentlicht?
Das ist richtig.

Gibt es schon ein technisches Gutachten?
Das technische Gutachten der unabhängigen Kommission liegt schon vor.

Was kann besser gemacht werden, wenn so etwas wieder passiert?
Unter den momentanen Voraussetzungen kann so etwas jederzeit wieder passieren. Wenn die Bevölkerung keine Anreize bekommt, wieder ins Landesinnere zurückzukehren, dort zu leben und zu arbeiten, wird die Zahl verlassener, verwilderter Flächen weiter zunehmen.
Die verbliebenen Leute kümmern sich zwar um ihren Besitz – viele Grundstücke waren dementsprechend gut instandgehalten – doch angesichts der Eigenschaften und der Dynamik des Feuers wurden auch diese in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch werden die Menschen natürlich demotiviert.

Gibt es Maßnahmen zur besseren Abwehr einer solchen Katastrophe?
Der Zivilschutz steht an letzter Stelle beim Schutz des Waldes gegen Brände. Die Gewährleistung einer guten Prävention und Überwachung würde unsere Arbeit in vielerlei Hinsicht erleichtern. Wir müssen uns jedoch um unsere Aufgaben kümmern und nicht um den Zuständigkeitsbereich anderer Instanzen. Wir versuchen, eine operative Struktur von beachtlicher Größe beizubehalten. Derzeit haben wir 58 Mitarbeiter. Auf unseren Aufruf zur Rekrutierung freiwilliger Helfer haben sich nur 20 Personen beworben, die für ihren Dienst bei der Feuerwehr erst eine einjährige Schulung absolvieren müssen.
In Bezug auf die operative Struktur haben wir noch ein weiteres professionelles Team, das seit 1. Februar dieses Jahres permanent einsatzbereit ist.

Wie viele Fahrzeuge und Teams sind zurzeit verfügbar?
Wir haben vier Spezial-FeuerwehrFahrzeuge und drei Teams. Fünf Personen in jedem Einsatzwagen. Einer ist jeden Tag rund um die Uhr in Marmelete, und zwei weitere sind in Monchique stationiert.

Wenn Sie vier Fahrzeuge haben, fehlt Ihnen ein Team.
Dieses Team, dieses Fahrzeug, wird nach dem Auslösen der zweiten Alarmstufe eingesetzt. Ist das der Fall, kommen mit dem Fahrzeug dann auch mehr Personen zum Einsatz. Auch die professionellen Feuerwehreinheiten, die sich in permanenter Einsatzbereitschaft befinden, verfügen über ein Reservefahrzeug.
Sollte eines dieser drei Fahrzeuge ausfallen, können wir auf ein viertes zurückgreifen. Darüber hinaus haben wir auch noch vier Tankwagen.

Reichen vier Fahrzeuge in Monchique aus, um eine Fläche von fast vierhundert Quadratkilometern zu schützen?
Wir arbeiten nicht allein. Derzeit verfügen wir nicht über die Kapazitäten für mehr. Das Rekrutierungspotenzial ist sehr gering, da es in der Gemeinde selbst nicht viele junge Menschen gibt. Die Entvölkerung, die Landflucht betrifft auch uns.

Sie erhielten Verstärkung, zum Beispiel Feuerwehrleute aus Oeiras und Lamego aus den unterschiedlichsten Städten Portugals, die keine Ahnung davon hatten, was und wo sie in Monchique löschen sollten.
Das trifft nicht den Kern des Problems. Einheiten, die von außen kommen, ohne das Gelände zu kennen, sind immer wieder ein Thema. Zu diesem Zweck haben wir einige Maßnahmen in operativer Hinsicht eingeleitet. Bei der Bekämpfung von Waldbränden wird in der Regel mit voneinander unabhängigen Einsatzteams gearbeitet. Ortskundiger Führer vermitteln ihnen das nötige Verständnis für besondere Geländemerkmale. Was die Vorbereitung betrifft, durchläuft jeder Feuerwehrmann, ob freiwillig oder beruflich, die gleiche Ausbildung in den Bereichen Brandbekämpfung, Erste Hilfe, Bergung und technische Hilfeleistung.

Aber es gab Feuerwehrleute in Monchique, die keine Ahnung hatten wo sie sich befanden.
Manchmal gibt es Teams, die weniger Erfahrung haben, weil sie aus Städten kommen und nicht vom Land. Wenn wir “Land-Feuerwehrleute” in der Stadt ein Feuer löschen sollen, haben wir zwar sicherlich das Know-how, aber keine Erfahrung mit dem Gelände. Aber das wird mit Engagement und Übung kompensiert. Letztes Jahr gab es Behauptungen, dass den Teams keine Aufgaben zugewiesen worden wären…

… mit stillstehenden Fahrzeugen ohne Handlungsbefehl, obwohl ganz in der Nähe Häuser brannten…
Manchmal erreichen solche Informationen das Hauptquartier des Kommandopostens. Dann müssen wir herausfinden, was genau passiert ist. Manche Teams ruhen sich gerade aus, andere warten auf ihren Einsatz. Der Gruppenkommandant, der auch für den Einsatz der entsprechenden Mittel zuständig ist, wird in der Regel über Informationen verfügen, die die Feuerwehrleute selbst nicht haben. Manchmal ist es einfacher zu sagen: “Wir haben keine Anweisung…”.
Auch in den Medien, genauer gesagt in einem Fernsehsender, wurden Behauptungen eines Gruppenkommandanten laut, dass sein Team mehrere Stunden vor Ort gewesen wäre, ohne einen Einsatzbefehl bekommen zu haben. Diese Person erschien jedoch nicht vor den Kameras. Das ist feige. Wenn ich mich mitten in einer Operation befinde, meinen Auftrag beende und keinen Auftrag zugewiesen bekomme, setze ich mich selbst – physisch oder per Funk – mit dem Kommandoposten in Verbindung und bitte um die Zuweisung eines neuen Auftrages. Ich bleibe nicht vier oder fünf Stunden vor Ort, um dann sagen zu können: “Ich bin hier, weil mir kein Auftrag zugewiesen wurde.” In diesem Fall war wohl keinerlei Interesse an einem Einsatz vorhanden.

Im technischen Gutachten des Parlaments ist auf Seite 54 zu lesen, dass zwischen Sonntag, 5. August, 9.30 Uhr und Dienstag, 7. August, 10.30 Uhr keine Briefings des Katastrophenschutzkommandos stattfanden.
Das kann gar nicht sein, die Briefings wurden täglich durchgeführt und sie wurden auch dokumentiert. Ein Briefing ist ein Treffen zwischen den verschiedenen an der Operation beteiligten Einheiten oder deren Stellvertretern. Dazu gehören die Kommandanten der jeweiligen Bereiche, zuständige Amtsträger, Ausbilder, Logistiker…

Von Freitag, 3. bis Sonntag 5. August lag die Verantwortung für den Landkreis Monchique bei Herrn Vítor Vaz Pinto, stimmt das?
Ja, ja.

Aber der ging am Sonntag.
Ja, für ihn gab es eine Vertretung.

Aber Patrícia Gaspar, die zweite Kommandantin auf nationaler Ebene, kam erst am Dienstag nach Monchique. Es gab also zwei Tage keine Leitung.
Doch, Leitung und Kontrolle waren ständig gewährleistet. Da wird ein falsches Bild gezeichnet. Ich kann nicht sagen, ob die Kommandantin Patricia am Dienstag eingetroffen ist. Aber ich weiß, dass das Feuer am Sonntag Monchique erreichte und dass Kommandant Vaz Pinto zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit noch gemacht hat. Er war da.

Zwischen 5 und 7 Uhr nachmittags?
Ja, das kann ich Ihnen garantieren. Das Feuer erreichte die Stadt ungefähr zwischen 22 Uhr und Mitternacht.

Und er war verantwortlich?
Er hatte das Einsatzkommando. Führung und Kontrolle gab es zu jeder Zeit. Man muss jedoch die Dynamik dieses Feuers verstehen. Als es am Sonntagnachmittag Altura das Corchas erreicht hatte, öffneten sich zwei riesige Fronten mit einer enormen Vehemenz, weshalb eine direkte Bekämpfung nicht mehr möglich war.

Das Feuer durfte die EN 266 nicht überschreiten.
Genau, wir hatten prognostiziert, dass das Feuer nicht auf diesen Bereich übergreifen, sondern im Gebiet von Poio do Açor bleiben würde.

Die Straße bot die einzige Möglichkeit den Brand zu stoppen.
Genau. Er kam aus Richtung einer Wasserlinie und teilte sich dann in zwei Fronten. Eine in Richtung Cantina und eine andere in Richtung Monchique- Bemposta – Cabeço de Ferro. Hier war gegen 18 Uhr mit den uns zur Verfügung stehenden Brandbekämpfungsmitteln (GNR-Jeeps und ein Team aus Lissabon) kein Durchkommen nach Alferce mehr möglich. Ein Team arbeitete im Gebiet von Umbria, ein anderes im Gebiet von Bemposta und ist nicht nach Alferce durchgekommen, das von der zweiten Feuerfront getroffen wurde, nämlich der aus Cantina.

Wir haben diesen Bericht sehr sorgfältig gelesen. Wenn die Feuerwehr und das Katastrophenschutzkommando das Feuer auf der EN 266 nicht stoppen konnten, warum war es Ihnen später auf der EN 267 nicht möglich? Es gab eine weitere Linie zwischen Corte Pequeno und Corte Grande und auch noch eine Straße zwischen Caldas, Esgravatadouro und Fornalha. Warum war es nicht möglich mit 1.500 zur Verfügung stehenden Feuerwehrleuten den Brand zu stoppen?
Wir müssen die Dynamik des Feuers verstehen. Von der Luft aus kann man das gut erkennen. Wenn wir diesen Brand genauer analysieren, werden wir feststellen, dass er Monchique aus nördlicher Richtung erreichte, und zwar am zweiten Tag, nicht am ersten. Am ersten Tag war der Brand, der sich über dreihundertsechzig Hektar ausgedehnt hatte unter Kontrolle…

Im Gebiet von Perna da Negra.
Ja. Am Sonntag, als die Bevölkerung evakuiert wurde, waren siebenhundert, achthundert Hektar verbrannt. Aber dann erstreckte sich das Feuer über zwei sehr große Fronten. Und es standen nicht mehr genügend Mittel zur Verfügung, um dagegen anzukämpfen. Es dauerte bis zum Eintreffen der Verstärkung, und als diese vor Ort war, ging es in erster Linie um die Sicherung von Wohnhäusern. Bei der Brandbekämpfung geht es primär darum, Menschen und ihr Hab und Gut zu retten und erst dann auch die Umwelt zu schützen. Durch Evakuierungsmaßnahmen war es uns möglich, die Menschen in Sicherheit zu bringen.

In vielen Fällen gegen deren Willen.
Ja, an vielen Orten gegen den Willen der Menschen. Man kann immer darüber diskutieren, ob das Beste getan wurde. Tatsächlich handelt es sich um einen Lernprozess, der einige Verbesserungen erfordert, da die Durchführung nicht optimal verlief. Aber die Evakuierung war nötig. Es gab Orte, an denen es möglich gewesen wäre, jüngere Menschen in guter körperlicher Verfassung bleiben zu lassen, auch weil die Bevölkerung von Monchique es gewohnt ist, in der ländlichen Umgebung mit Feuer umzugehen und sich zu schützen weiß. Im Rahmen des Projekts “Sichere Dörfer, sichere Menschen” wird etliches getan, um Häuser gegen Feuer zu schützen …

Ist der Begriff „Verbindlichkeit“ auch dahingehend zu verstehen, dass wir den Menschen das nötige Wissen vermitteln können?
Ja

Das nötige Wissen, um ihre Heimat, ihr Grundstück und ihr Haus zu verteidigen?
Voraussetzung dafür ist aber eine gute Prävention und dass das Gelände um die Häuser instandgehalten und der Boden frei von brennbarem Material ist. Das Leben ist von unschätzbarem Wert.

Was halten Sie von der Idee, ein Seminar, einen Workshop mit den Menschen in den Dörfern und auf dem Land zu organisieren?
Zu Selbstschutzmaßnahmen. Ja gerne.

Für wie viele Personen und über welchen Zeitraum?
Dreißig, vierzig. Ein oder zwei Wochenenden dürften ausreichen.

In diesem Winter? Abgemacht?
Ja! Das nehmen wir in Angriff!

Kommen wir ein letztes Mal zurück zu unserem Begriff “Verbindlichkeit”. Das bedeutet auch, dass Rathaus und Zivilschutz ihren Verpflichtungen nachkommen müssen …
Selbstverständlich. Dies gehört natürlich immer zu den Pflichten des Rathauses, jedoch…

… mangelte es im letzten Jahr, wie auch in diesem Jahr, an der Pflege von Vegetation, Reinigung, Straßen, Grünstreifen …
Wir müssen uns die Situation genau ansehen, um die Gründe zu verstehen und zu einer fairen Einschätzung gelangen zu können. Tatsächlich besteht an einigen Stellen noch Handlungsbedarf…

Der Bürgermeister sagte auf der letzten außerordentlichen Versammlung des Stadtrates, dass keine Mittel zur Verfügung stünden. Es gebe kein Geld zur Reinigung der Fahrbahnränder.
Wie sollen sie das machen, wenn sie kein Geld haben?

Danke.

Uwe Heitkamp

traduções: Fernando Medronho & Penny e Tim Coombs | fotografias: Uwe Heitkamp

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