Donnerstag, November 14, 2019
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Report

Wasser säen…

… ist ein geflügeltes Wort aus dem alten Portugiesisch der traditionellen Landwirtschaft. Ein Bauer nimmt niemals Insektizide, Pestizide oder Fungizide aus dem Giftschrank, um Insekten, Kräuter oder Pilze abzutöten. Er lebt mit ihnen, denn jedes Lebewesen hat seinen Platz auf dem Acker und im Wald, in den das Wasser des Regens hineingeleitet wird, um den Boden fruchtbarer zu machen und gut zu halten. Der Regen, wird vom Bauern so verlangsamt, dass er nicht die Hügel herunter zum nächsten Bach rinnt, sondern im Boden selbst versickert, auch im Boden bleibt und ihn dadurch mit seinem Gemüse zum Wachsen und zum Leben …

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Der Monopolist

Ohne ihn geht nichts. Und das schon seit 1976. Es ist ein Multimillionen-Geschäft. Nur Insider wissen wirklich, was drinnen abgeht. Es ist eines der letzten großen legalen und lukrativen Geschäfte, immer vom Staat und seinen wechselnden Regierungen abgesegnet, auch deshalb, weil er selbst bis vor wenigen Jahren daran die Hand aufhielt – um die Gewinne einzustecken. Es ist eine Art von Rauschgift der legalen Art und nennt sich Strom. Es ist das Geschäft mit der Elektrizität, das sich in Portugal viel zu lange Zeit in nur einer Hand befand. Allein Strom verkaufen zu dürfen, macht reich und macht arrogant, so …

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Die erstrebenswerte Zukunft der Solarenergie in Portugal

Als Forscher, der sich 2016 mit dem Management der Energiewende befasste, war ich über das relativ langsame Wachstum der Solarenergie in Portugal angesichts des erstaunlichen Potenzials sehr verwundert. Ich habe ein Forschungsprojekt entwickelt, um dieses Phänomen mit Schwerpunkt auf das Geflecht der Verantwortlichkeiten zu untersuchen, und mich erfolgreich um eine Stelle am Zentrum für Klima- und Energiewende in Norwegen beworben, wo ich mich glücklich schätze, dieses und ähnliche Themen mit einigen großartigen Kollegen untersuchen zu können. Zwischen 2017 und 2019 habe ich ungefähr fünf Monate in Portugal verbracht, um die vielfältige und unterschiedliche Nutzung der Solarenergie von der Hauptstadt Lissabon …

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FF Solar Beilage

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Kyoto

Willst du wissen, wie viel CO2 du während eines Jahres in die Atmosphäre pustest? Nein? Besser nicht? Dann gehörst du zu der Mehrheit derjenigen, die entweder gerade keine Zeit haben, oder vorgeben, keine Zeit zu haben oder die sagen, sie seien Vielflieger und es würde deshalb sowieso keinen Sinn machen, an diesem Test teilzunehmen. Du befindest dich damit in guter Gesellschaft. Die Mehrheit unserer Leser – die Mehrheit unserer Gesellschaft – die Mehrheit der Menschheit – ist nicht besonders mutig, wenn es darum geht, zukunftsfähig zu sein. Fast alle, mit denen ich persönlich gesprochen habe und das waren einige hundert …

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Der Traum von einem Solardorf

Noch gibt es gesetzliche Hürden. Aber die Veränderung ist nicht aufzuhalten und die Kommunen wollen bei der Energiewende an vorderster Front stehen. In der Gemeinde São Luís könnte die erste Gemeinschaft erneuerbarer Energien entstehen. Die Frühsommersonne scheint auf die sechs neuen Sonnenkollektoren der Einwohner von São Luís in Odemira. In diesem beschaulichen Dorf im Südwesten wird der Slogan „Power to the people“ wörtlich genommen. „Wir leben in einem sehr bevormundenden Markt. Bei der Verteilung der Elektrizität in Portugal wird es zu einer großen Veränderung kommen. São Luís möchte vorbereitet sein, wenn es soweit ist und vielleicht sogar den gesamten Eigenbedarf …

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Anlaß zum Innehalten und Überdenken?

In diesem Jahr wurde in Lissabon der gigantische Ausbau der Flughäfen und des Luftverkehrs vereinbart. Der Verkehr – und insbesondere der Luftverkehr – trägt am meisten zum Treibhauseffekt bei. Doch unsere Lebensweise steht vor einer großen Veränderung. Wollen wir morgen noch mit dem Flugzeug unterwegs sein? Die folgende Geschichte spielt sich zwischen Schweden und Lissabon ab. Alexandre Seguro ist 17 Jahre alt und hat am 25. Juli seine letzte Herausforderung als Schüler der Sekundarstufe – das staatliche Examen in Mathematik. Vier Tage danach wird er in Schweden sein und an der Weltfriedenskonferenz in Stockholm teilnehmen. Die Wahl des Transportmittels, um …

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Europatag der Nachhaltigen Gemeinschaften

Am 21. September treffen sich in Irland die Bewohner des Ökodorfs Cloughjordan im Landkreis Tipperary mit den Bewohnern der umliegenden Gemeinden zum jährlichen Apfelfest, um die Ernte zu feiern und diejenigen zu würdigen, die die Obstgärten pflegen, das Land bearbeiten und köstliche Lebensmittel herstellen. Sie bringen Musikinstrumente, Säcke voller Obst zur Saftherstellung und hausgemachte Kuchen mit – es gibt einen harten Wettbewerb um den Preis für den besten Apfelkuchen! Zu den Aktivitäten gehören: ein geführter Spaziergang durch die 70 im Ökodorf heimischen Apfelsorten, eine Besichtigung des angrenzenden Landwirtschaftsgemeinschaftshofs (CSA-Farm), der über 100 Erwachsene und Kinder ernährt, außerdem ein Workshop zum …

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BEACON, das Leuchtfeuer in der Dunkelheit?

Sind Journalisten neutral? Wer sucht ihre Themen aus, an denen sie arbeiten und wer entscheidet, wie sie dargestellt werden? Ist es die Wirklichkeit, die sie betrachten und in Worte kleiden – wie eine Schaufensterpuppe, der man einen Mantel umhängt? Was sind das für Geschichten, die sie schreiben? Welchen Einfluss hat die Intuition auf diese Arbeit? Wo stehen sie, wenn sie beobachten und fragen, zuhören und anfassen, wenn sie schmecken und riechen und dann ihre Geschichten erzählen? Welche Bilder wählen sie in ihren Geschichten? Sich selbst und die eigene Arbeit infrage stellen, das ist auch die Frage nach dem Sinn von …

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Eine Oase entsteht im verbrannten Monchique

Die Landschaftsarchitektur sieht die Pflanzung von rund 1.000 verschiedenen heimischen Bäumen und Büschen im Barranco do Esgravatadouro vor. Vom 30. Dezember bis heute wurden die ersten 50 jungen Bäume gepflanzt: unter anderem verschiedene Eichen (quercus canariensis, quercus ilex und andere), Korkeichen, Erlen, Eschen (fraxinus excelsior) Kastanien, Walnussbäume, Buchen, Weiden, Linden, Ahorn, Birken, Ulmen, Magnolien und Kamelien neben Johannisbrot-, Lorbeer- und Pfefferbaum. Die Fläche ist genau kartographiert, die Themenvielfalt genau definiert: thematische Bauminseln, die in verschiedenen Höhen miteinander durch Wege verbunden sein werden. Die ersten Pflanzungen erfolgten entlang des Gebirgsbaches, der auf dem Grundstück des Verlages entspringt. Am Eingang zum Tal …

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