Montag, Februar 24, 2020
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Kyoto – 2 Staffel – Beginn 1.5.2020

Wir suchen: Die ersten 100 Klimahelden Portugals KYOTO spielst du wie im wirklichen Leben. Du ermittelst online deine CO2 Emissionen aus Konsum, Mobilität, Haushalt u.v.m. Du beginnst dein Spiel mit einem Guthaben von 3.000 kyotos. Damit versuchst du, ein Jahr auszukommen. Deine Investition? 10 Minuten, einmal pro Woche. Das Spiel gewinnst du, wenn du so wenig wie möglich CO2 verursachst. Du bist Abonnent von ECO123? Dann erhältst du den Zugang zu KYOTO umsonst. Mach mit Hier gehts zum Formblatt.  

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Investorenwarnung

Die Universität Aveiro (UA) weist darauf hin, dass uns in Portugal und besonders im Hinterland, durch das Phänomen des Klimawandels in Zukunft bis zu 30% weniger Regenwasser zur Verfügung stehen werden. Die federführende Wissenschaftlerin Paula Quinteiro vom Zentrum für Umwelt und Meeresstudien (CESAM) appelliert an die politisch Verantwortlichen für eine effektivere Nutzung von  Regenwasser. Sie rät dazu, mehr Regenwasser u.a. in Zisternen und anderen Speichern aufzufangen und es vorsichtiger, sparsamer und nachhaltiger zu nutzen. Die Resultate der Forschung des Projektes „CLICURB“ zeigen ein besorgniserregendes Szenarium von immer weniger Regenwasser, was dazu führen wird, dass Quellen und Bäche austrocknen und der …

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Ribeira de Quarteira widersteht dem Luxustourismus

Sie heißt «Cidade Lacustre» oder «Vilamoura Lakes» und wurde einst von André Jordan entworfen. Der Millionär, der gerade seine Erinnerungen veröffentlicht hat, besaß das größte Resort des Landes – zweitausend Hektar und fünf Golfplätze rund um die Marina von Vilamoura – und wollte es bis Ribeira de Quarteira ausweiten, inklusive einer Luxusstadt über dem Wasser. Das Projekt sah einen Yachtlift vor, damit Millionäre aus der ganzen Welt direkt vor der Haustür ihrer Villen anlegen können. Im Jahr 2008 erhielt die «Cidade Lacustre» eine befürwortende Stellungnahme der Portugiesischen Umweltbehörde und wurde als Projekt Nationalen Interesses (PIN) anerkannt. Somit wurde einem weiteren …

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Nicht gefeierte Helden

Wie würden wir reagieren, wenn die gesamte Bevölkerung von Lissabon innerhalb von neun Jahren ausgelöscht würde? Wir alle sind uns des Krieges in Syrien bewusst, der das Land seit 2010 in Stücke reißt, bisher den Tod von schätzungsweise 500.000 Menschen zur Folge hat und Millionen von Menschen dazu zwingt, aus ihren Häusern zu fliehen und sie zu Flüchtlingen macht. Unsere sozialen Massenmedien können dazu führen, dass es uns manchmal an Einfühlungsvermögen für das Leiden namenloser Bürger, die in fernen Ländern leben, fehlt. An der Internationalen Schule in Aljezur interessieren sich Schüler, Lehrer und Eltern jedoch besonders für Nachrichten aus Syrien. …

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Zum Selbermachen ohne Müll

Shampoo selbst herstellen Heute geht es um die Haarpflege. Eine vegane, chemie- und plastikfreie Alternative zum Haarshampoo. Haarwaschmittel, keine Ahnung wie viele Shampooflaschen aus Plastik ich in meinem Leben schon verbraucht habe. Egal ob 250 ml oder 1000 ml, die Plastikflut nimmt kein Ende. Es gibt auch festes Shampoo oder Shampooseife, die Frage ist nur, woher bekomme ich das, wie weit ist es gereist, wie viel CO2 wurde dabei verursacht, bzw. wie weit ist mein eigener Anfahrtsweg in den Laden… und was da so alles an Inhaltsstoffen drin ist, wirft die Frage auf, will ich das wirklich auf meinem Kopf …

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Noch sind nicht alle Schätze verloren gegangen

Algarve: Filipe da Palma ist Fotograf und weiß die Algarve mit all ihren unterschiedlichen Facetten sehr zu schätzen. Er liebt es, ins Freie zu gehen, um zu fotografieren… und zu fühlen. “Das gibt mir eine tiefe innere Zufriedenheit und hält mich gesund”. Er fotografiert, weil er das Bedürfnis verspürt, das Schöne, aber auch das Hässliche, etwas zwischen Harmonie und Realität weiterzugeben: “Ich zeige auch gern die verwundete Algarve, die Narben und kleinen Tumore, die über das ganze Gebiet verteilt sind”. Filipe da Palmas über 20 Jahre entstandene Fotosammlung bietet einen sehr klaren Blick auf das reiche Erbe und die Kultur …

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Avocado-Plantage zerstört Naturschutzgebiet

Clive Viney ist zusammen mit Ray Tipper Autor des Buches „Algarve Wildlife the natural year“. Als langjährig in Tavira ansässiger Naturforscher ist er besorgt über die Bodenerosion und die Zerstörung des natürlichen Lebensraums des in der Nähe von Castro Marim gelegenen Naturschutzgebiets. Ein Teil des Reservats wurde “der neuesten Modeerscheinung der Avocado-Produktion” geopfert. Er stellt Fragen und fordert Antworten von ICNF (Portugiesisches Institut für Wald- und Naturschutz), SPEA (Portugiesische Gesellschaft zum Studium der Vogelwelt) und anderen Behörden. Sein Vorgehen hat die Aufmerksamkeit der Generaldirektion Umwelt bei der Europäischen Kommission geweckt und diese veranlasst zu untersuchen, ob die ausgedehnte Anpflanzung von …

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Reisende oder Touristen?

Der Reisende ist ein geschichtlich interessierter Entdecker, der die Identität eines Volkes erkunden möchte. Er will neue, andere Erfahrungen machen, das Erlebte festhalten und daraus lernen. Der Tourist hingegen konsumiert lediglich ein speziell für ihn entwickeltes Produkt, er ist sozusagen eine „Fast-Food“-Version des Reisenden. Reiseliteratur, die über die Algarve berichtet, ist voller Erzählungen von Reisenden, die das Pulsieren des Landes spüren, die Lebensart seiner Bewohner kennenlernen, und vorurteilslos mit ihnen in Kontakt treten. A. H. Stuart (1) schreibt: „Der englische Tourist kann als eine Person beschrieben werden, die zum Vergnügen reist, oder um Erfahrungen zu machen und Wissen zu vermehren. …

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Das letzte Wort

Gute Nachrichten zum Schluss. António da Encarnação ist 81 Jahre alt, stammt aus Monchique und hat in seinem langen Leben sehr viele Waldbrände miterleben müssen. Im letzten, in 2018 verlor er ein Haus und viele Kastanien und Korkeichen; im vorletzten, in 2016, verlor er ein anderes Haus. Trotzdem verlor er nie seine gute Stimmung. Sein ganzes Leben lang arbeitet er schon als Bauer und versorgte nicht nur sich selbst, sondern viele andere Einwohner mit lokalen Erzeugnissen von seinen Feldern. Die Qualität seiner Erzeugnisse, die er auch im hohen Alter – trotz eines Schlaganfalls – immer noch erntet, ist über die …

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Äpfel aus Neuseeland, Avocados aus Portugal, Steaks aus Brasilien

Lissabon/Berlin. Ob der Klimawandel gebremst oder gar gestoppt werden kann, entscheidet sich in den Städten. Der lange Transport von Lebensmitteln verursacht erhebliche CO2 Emissionen. Durch die Nutzung lokaler Landressourcen könnten diese Emissionen reduziert werden. Milliarden Tonnen von Lebensmitteln aus der Landwirtschaft werden jährlich in unsere Städte transportiert. Diese Lebensmittelfracht wird von überall auf der Welt auf Straßen, Schienen oder zu Wasser quer über den Globus vom Hoftor bis in die Städte befördert, und ist mit einer gigantischen Menge von CO2-Emissionen verbunden. Erstmals hat nun ein Team von Stadtforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) das globale Potenzial der lokalen Lebensmittelproduktion untersucht, …

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