Dienstag, Oktober 16, 2018
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Essay

Klimaneutral leben in Portugal

Monchique stand in den vergangenen Monaten immer wieder im Mittelpunkt der internationalen Berichterstattung über die portugiesischen Waldbrände. Dass diese Waldbrände immer wieder die Berge von Monchique und seine Nachbarlandkreise zerstören, hat im Besonderen mit den Investitionen der Semapa AG und ihrer Tochtergesellschaft Navigator/Portucel und den industriellen Eukalyptus-Monokulturen zu tun, die hier sowohl im Norden Richtung Nave Redonda und São Teotónio (Nordwesten) als auch in Richtung São Marcos da Serra (Nordosten) auf 2.500 km² gepflanzt wurden. Dafür ist in der Hauptsache der Zellulose-Hersteller Navigator (Semapa AG) verantwortlich, der privaten Forstbesitzern quasi garantiert, dass er den Eukalyptus von ihnen aufkauft und andererseits …

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Die Veränderung beginnt bei mir selbst

Die Treibhausgasemissionen aus Landwirtschaft, Mobilität und Industrie bringen unser Klima und letztendlich unser gesamtes Erdsystem mit seiner Atmosphäre und einem stabilen Wetter aus dem Gleichgewicht. Immense Schäden entstehen, wenn starke Winde Waldbrände anfachen und diese kaum mehr zu löschen sind. Starke Regenfälle zerstören Straßen und Brücken, die den Steuerzahler Millionen kosten, verursacht durch den Klimawandel. Hagel, Dürre und Brände zerstören die Produkte der Landwirtschaft eines Landes… Beispiel 1 Ein Wald voller Eukalyptus, den ein Forstbesitzer alle acht Jahre fällt, verkauft und nachwachsen lässt, ist weder ökologisch noch wirtschaftlich eine nachhaltige Investition. Die Böden werden durch Eukalyptuspflanzungen ausgelaugt und Monokulturen stören …

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Dorfsanierung – ein Land gestalten!

Die Vorteile eines Lebens auf dem Land, in einem Dorf, auf jeden Fall weit weg von der Stadt und der Küste werden einem erst gewahr, wenn man gut zu Fuß unterwegs ist, zum Beispiel bei einer Wanderung. Wer will schon gern ein vom Salzwasser geflutetes Grundstück am Strand besitzen oder mit nach Salz oder Chlor schmeckendes Wasser aus den Wasserhähnen seiner Wohnung die Zähne putzen? Städte wie Aveiro, Olhão, Faro, Albufeira, Portimão, Sétubal und Figueira da Foz liegen alle mehr oder weniger auf der Höhe des Meeresspiegels. Eine Springflut in Zeiten des Klimawandels oder der Starkregen eines Gewitters und das …

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Ganzheitliche Erneuerung

Überleben der Menschheit im Klimawandel“ Gil Penha-Lopes ist Gastprofessor an der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität von Lissabon. Er war verantwortlich für die Koordinierung europäischer und nationaler Projekte zur Bottom-up-Anpassung (engl. von unten nach oben) an den Klimawandel mit einem Fokus auf von den Gemeinden durchgeführten Initiativen. Er hält Vorträge beim Internationalen Promotionsprogramm zum Klimawandel und einer nachhaltigen Entwicklungspolitik der Universität Lissabon. Gil ist Mitbegründer der europäischen Plattform der Gemeinschaftsinitiativen zur Nachhaltigkeit und dem Klimawandel (ECOLISE) und veröffentlichte kürzlich ein Buch über “Permakultur und Anpassung an den Klimawandel.” Die von mir gewählten Worte der Überschrift beginnen bereits Einzug in Veranstaltungen …

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Glücklich-Sein die innenseite des klimaschutz

Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Diese Frage beschäftigt neuerdings nicht mehr nur Psychologen und Hollywood-Regisseure, sondern auch Ökologen, Ökonomen und Klimaschützer. Denn – und das ist erwiesen – glückliche Menschen leben umweltfreundlicher. Nur wer eine Leere in sich spürt, wer unglücklich ist, wer sich nicht wohl fühlt mit dem, was er hat und ist, muss große Autos fahren, weite Reisen unternehmen oder teure Markenkleidung tragen. Glückliche Menschen hingegen verbrauchen ergo weniger Ressourcen, verschmutzen weniger Meere, für sie müssen weniger Wälder abgeholzt, muss weniger Luft verseucht werden. Effektiver Klimaschutz hat eine Innenseite: Das Wissen vom Glücklich-Sein. Dass materieller …

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Dobelli

Vergessen Sie die News!

Für eine gesunde Nachrichtendiät News sind für den Geist, was Zucker für den Körper ist Wir Anzug- und Kleiderträger sind doch in unserem tiefsten Inneren noch immer Höhlenmenschen. Unsere Gehirne wurden für das Jäger- und Sammlerleben geschaffen und für Kleingruppen von 25 bis 100 Menschen, die mit begrenzten Lebensmittel- und Informationsquellen auskommen. Unsere Gehirne und unsere Körper leben heute jedoch in einer Welt, die das genaue Gegenteil von dem ist, für was wir geschaffen wurden. Das bringt uns in große Gefahren und verleitet uns zu unangebrachtem und sogar gefährlichem Verhalten. In den letzten Jahrzehnten haben wir die Gefahren erkannt, die …

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