Mittwoch, Oktober 17, 2018
pt-ptende
Startseite | Im Mittelpunkt | Denn sie wissen nicht, was sie tun

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Die Fotos sind eindeutig. Zwei Mitarbeiter des Rathauses in Monchique verspritzen Herbizide auf öffentlichen Bürgersteigen. Die beiden Männer ahnen vielleicht, dass sie da etwas tun, was sie nicht tun sollten, denn sonst hätten sie sich keine weißen Vollkörperanzüge übergestülpt, keinen Mundschutz und auch keine Handschuhe. Sie schützen sich – wer aber schützt die Menschen, Pflanzen und Tiere?

Als ich sie frage, warum sie das machen und ob sie wissen, was sie da tun, winken sie mich verärgert weg. Hauen Sie ab, rufen sie! Doch ich bleibe. Eine Mutter schiebt keine Viertelstunde später ihren Kinderwagen über genau dieses Kopfsteinpflaster. Eine Katze, ein Hund, einige Vögel und vor allen Dingen Insekten kommen mit dem Gift in Berührung. Es wird mit dem nächsten Regen tiefer in den Boden eindringen und gelangt auf diese Weise bis ins Grundwasser. Eigentlich sollte das Gift doch nur Gras und Moos zwischen den Steinen vernichten.

Die meisten Einwohner des Dorfes, die gerade passieren, schauen hin und schnell wieder weg. Damit ist das Gift aus den Augen und auch wieder aus dem Sinn. Verdrängen ist eine gängige Methode, sich zu erleichtern. Was nicht sein kann, darf ja auch nicht sein. Das Gift aber versickert langsam und mit dem nächsten Regen als kontaminiertes Wasser in die Kanalisation und ins Erdreich. Jedes Jahr ein bisschen mehr. Bald sammelt es sich in den unterirdischen Wasserreserven des Dorfes. Wer hier ein Kind zur Welt bringt, bekommt nicht nur eine 500 Euro Prämie, sondern auch eine Prise eben jenes Giftes mit auf dem Weg ins Leben. Ist es dieses Wasser, das wir dann später trinken?

Laut Umweltbehörde APA (Agência Portuguesa do Ambiente) existieren in Kontinental-Portugal 62 unterirdische Grundwasserleiter (Aquiferen). 2016 ergab die Auswertung einer fünf Jahre dauernden Langzeitstudie, dass 55 dieser Aquiferen u.a. aufgrund industrieller Landwirtschaft (Ammoniumstickstoff und Nitrate), besonders aufgrund von Massentierhaltung, Dünge- und Spritzmitteln bereits kontaminiert sind.¹ Ob genmanipuliertes Saatgut verwendet, ob künstlicher Dünger, ob mit Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden gespritzt wird, am Ende gelangt alles in unser Wasser.

Achtsamkeit? Als klettere jemand mit einer Säge auf einen Baum, setze sich auf einen Ast und sägt ihn dann ab. Bye bye. Wer schon lesen kann, lese einmal die Beipackzettel eines Herbizides. Man könnte auch das Telefonbuch auswendig lernen. Es ist zwecklos, in der Schule lesen zu lernen und dann nicht zu erkennen, dass der Teufel MonSanto & Co. heißt.

1 Quelle LUSA
“Mitten in der Trockenzeit hat der Umweltverband Zero die Qualität des portugiesischen Grundwassers untersucht und kam zu dem traurigen Schluss, dass nahezu das gesamte Grundwasservorkommen verschmutzt ist.
Weiterhin erklärt Zero, dass die schlechte Wasserqualität hauptsächlich auf intensive Land- und Viehwirtschaft zurückzuführen ist und das Wasser für den Menschen ungenießbar macht. Der Verband analysierte die von der Portugiesischen Umweltagentur (APA) bereitgestellten Daten in Bezug auf das Vorkommen von Ammoniumstickstoff und Nitraten im Grundwasser im Erfassungszeitraum von 2011 bis 2015 und fand dabei heraus, dass 55 von 62Grundwasservorkommen, über die es Daten gibt, verschmutzt sind.“ (…)

eucaliptos monchique

Sehr durstig

Ein Reisender aus Lissabon besucht erstmals in seinem Leben Monchique. Er reist mit dem Zug von Lissabon nach Santa Clara/Saboia. Vom Alentejo kommend, windet sich die Nationalstraße 266 rund 20 km durch das Gebirge nach Süden. Rechts und links – soweit das Auge reicht – entdeckt er Eukalyptus Plantagen für die Papierindustrie. Viele Millionen neu gepflanzte Hybride auf Terrassen und an Hängen, entziehen den Böden Wasser und Nährstoffe. Das ist symp-
tomatisch in Bezug zur Wasserknappheit vor dem Sommer in vielen Gemeinden des Südens. Die Situation ist kritisch bis dramatisch. Wen auch immer wir fragen, an eine solche Dürre kann sich niemand erinnern, weil es im Winter bisher immer ausgiebig geregnet hat. Keiner kam je auf den Gedanken, dass der Regen auch einmal ausbleiben könnte und keiner war jemals darauf vorbereitet.

Monchique ist die einzige Gemeinde der Algarve, deren Schulen den Sensibilisierungs-Unterricht zum Thema“Uso eficiente de água” der Wasserwerke “Águas do Algarve SA” schwänzen. Man wüßte dann, daß Eukalyptus mit seinen schnellwachsenden Tiefwurzeln alles Wasser aus den Böden saugt und es zu Öl transformiert, welches wiederum ein effizienter Waldbrandbeschleuniger ist. Nicht der Eukalyptus wird gerodet, nein, ein Tankwagen des Zivilschutzes (Protecção Cívil) bringt Trinkwasser vom Feuerwehr-Hydranten aus Caldas de Monchique zu den Gemeindezisternen nach Marmelete und Alferce. Denen ist das Wasser ausgegangen, sagen die Fahrer des Tankwagens. 76 Prozent des Waldes im Landkreis Monchique (396 km2, 6.045 Einwohner, 2011) bestehen aus Eukalyptus-Anpflanzungen. Das Thema ist seit vielen Jahren ein sehr kontroverses. Noch eine Frage, die den Reisenden bei der Fahrt nicht aus dem Kopf geht: falls es diesen Sommer hier wieder brennen sollte, woher nimmt die Feuerwehr das Wasser zum Löschen, wenn Trinkwasser bereits im Februar knapp wird? Kein öffentliches Thema für die sozialistische Opposition im Rathaus von Monchique? Bürgermeister Rui André, selbst Mitglied des Vorstandes der Águas do Algarve SA. wird sicherlich gute Antworten auf diese Frage haben. Ein ECO123 Gespräch zum Thema Wasser hatte er kurzfristig per sms abgesagt.

sowamo semear agua

sowamo
Wasser säen?

In Monchique sind die Menschen stolz auf ihr gutes Quellwasser, das seit Jahrhunderten in den Bergen des südlichen Portugals lagert. Hier und da tritt es aus Quellen und aus dem Berg und unter Steinen hervor, die das geologisch und ökologisch wertvolle Gebirge über viele Jahrhunderte aufbewahrte. Wasser ist ein wunderbares Geschenk der Natur. In den letzten Jahren jedoch hat sich das Leben etwas verändert: das Klima, die Atmosphäre, das unbeständige Wetter, die Temperaturen und dann auch noch die Waldbrände. Das alles passt nicht mehr so richtig zusammen zu einer heilen Welt. Früher hatte es im Winter oft wochenlang ausgiebig geregnet, ist von älteren Menschen heute noch oft zu hören. Wassernot? Gab es damals nicht! Doch das bisschen Regen der letzten Winter reicht nun kaum mehr aus, um die autarke Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Denn Monchique gehört zu den wenigen Kommunen Portugals, die sich noch zu mehr als 95 Prozent mit eigenem Trinkwasser versorgen. Doch im August 2017 endete diese jahrhundertealte Erfolgsgeschichte. In zwei von den drei Gemeinden, erst in Marmelete, dann später auch in Alferce, musste monatelang Trinkwasser mit dem Tankwagen des Zivilschutzes, Fassungsvermögen 16.000 Liter – und das mehrmals am Tag – herangekarrt werden. Was nun, Herr Bürgermeister?

Was seit vielen Jahren befürchtet wurde, ist nun also eingetreten. Selbst im Februar wird Wasser transportiert. Ob nun der regelmäßig ausgebliebene Regen einerseits und oder andererseits der exzessive Anbau von wasserfressendem Eukalyptus dafür verantwortlich sind, kann gern an anderer Stelle diskutiert werden. Tatsache jedoch ist, auch wenn Bürgermeister Rui André das im Stadtrat und gegenüber der Presse noch bestreitet, Monchique hat ein Wasserproblem, selbst wenn es in der Zwischenzeit noch regnen sollte. Im Rathaus selbst wissen es alle. Es muss etwas geschehen, sonst wird es sehr eng in diesem Sommer. Und wo ein solches Problem auftritt, muss eine langfristige Lösung her. Da traf es sich gut, dass einige Jahre zurück ein Team von Wissenschaftlern ihre Ideen vom „Wasser säen“ erst im persönlichen Gespräch und dann als wissenschaftliche Arbeit auf den Schreibtisch des Bürgermeisters legen konnten. Denn das Projekt, das daraus erwuchs, brauchte schon einige Jahre, ehe es verwirklicht werden konnte. In 2015 war es dann so weit: endlich stand die Finanzierung und es konnte losgehen.

Eigentlich wollte Rui André an dieser Stelle etwas zum Thema sagen. Dann aber sagte er das Gespräch ab und delegierte es an eine Mitarbeiterin seiner Verwaltung. SOWAMO sei ein multidisziplinäres Projekt zur Bewältigung von Umweltproblemen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, sagt die Umweltingenieurin (técnica) Sónia Gil gegenüber ECO123 und gibt am Donnerstagnachmittag dem 25. Januar eine kurze Führung im Gelände. SOWAMO sei der gelungene Versuch, sieben Partner an einen Tisch zu bekommen. Das Rathaus von Monchique beauftragt die Firma Terra, Ambiente e Recursos Hídricos Lda. aus Sacavém 2015 mit der Planung des Projektes. Wissenschaftlich begleitet wird es sowohl von der Universität der Algarve (CCMAR) in Faro als auch von NIBIO, dem Norwegischen Institut für Bioökonomie in As, 30 km südlich von Oslo. Norwegen finanziert 85 Prozent des Projektes durch seinen Fond „eea-grants“ (Island, Liechtenstein und Norwegen). Das sind 168.941,39 Euro. Und auch der „Fundo Português do Carbono“, über den die Agência Portuguesa do Ambiente (APA) verfügt, ist mit 29.813.19 Euro dabei. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 198 754.58 Euro.¹

Die Gemeinde Monchique, Besitzerin des Grundstückes und Wasserschutzgebietes Relva do Carrapateiro, unter dem das Wasservorkommen mit seinen Aquiferen liegt, schreibt die Bauarbeiten am 17. November 2016 aus. Den Zuschlag erhält die Firma TECNOVIA, die am 9. März 2017 mit den Erdbewegungsarbeiten beginnt. Auf die Frage, ob die am 26 April 2017 abgeschlossenen Bauarbeiten, die 88.261,49 Euro kosteten – unter anderem wurde ein 330 Meter langer, halboffener Kanals verbaut (siehe Karte) – bereits erste positive Resultate erbracht hätten, entgegnet die Umweltingenieurin zurückhaltend: das hinge sehr davon ab, wie viel Regen in diesem Frühjahr noch fallen werde.

Das Monchique-Gebirge ist eine von mehreren semi-trockenen Regionen Südeuropas, hat seine eigenen Mikroklima, eigene Bergquellen, Wasserminen, Bohrlöcher und Aquiferen. Dazu zählt ein eigenes kommunales Trinkwasserleitungssystem von 126,6 km Länge für 2.372 Haushalte. Diese verbrauchen rund 300.000 m3 Wasser im Jahr. Und seien wir mal ehrlich; der Bürgermeister verspricht sich durch vermehrten Natur-Tourismus größere Prosperität. Die Gemeinde verbraucht auch deswegen bereits jetzt schon mehr Wasser als sie wirklich hat, trotz der Tatsache, dass immer mehr junge Einwohner in die Städte wegziehen. Von SOWAMO verspricht man sich, die Wasserversorgung in den heißen Sommermonaten zu verbessern, wenigstens zu stabilisieren. SOWAMO könne – falls wirklich mehr Wasser zur Verfügung stünde – die Fließwasserkapazität im Sommer um einen Liter Wasser pro Sekunde (circa 80 m3 pro Tag) anheben, versprechen die Prognosen in den verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen. Soweit die Theorie.

An den Bergkuppen von Fóia (902m), über denen während vieler Tage im Winter die Wolken tief hängen und sich abregnen, soll das „Wasser gesät“ werden. Von der Aussaat versteht man viel in Monchique, ist es doch eine Region, die noch immer von ihrer Landwirtschaft lebt. Das Gelände auf dem SOWAMO installiert werden soll, liegt auf 800 Höhenmetern über dem Meeresspiegel. Hier kann von einem Moment zum anderen das Wetter umschlagen und eine Nebelwand sich abregnen. Wir betrachten den langen, halboffenen Kanal, der sich da durch die Wildnis schlängelt und der den Regen von den höher gelegenen Hügeln ins tiefer gelegene Wasserschutzgebiet, zum Relva do Carrapateiro und ins Penedo do Buraco, umleiten soll. Die Wasserspeicherkapazität der dortigen Wasserminen und Aquiferen soll durch den Regenwasser-Kanal und durch Retentions- und Infiltrationsbecken verbessert werden. Das Ziel sei, die Wasserversorgung der Gemeinde Monchique in Zeiten des Klimawandels resilienter zu machen. Soweit, so gut.

Relva do Carrepateiro

Gewässerschutz und biologische Vielfalt

Das fünf Hektar große „Relva do Carrepateiro“ ist nicht nur ein wichtiges Wasserschutzgebiet im Monchique Gebirge, Waldbrände und extensive Forst- und Viehwirtschaft haben dem Grundstück zugesetzt. Der Plan einer Wiederraufforstung mit heimischen Bäumen und Büschen mit dem Ziel der Wiedererlangung von Biologischer Vielfalt sieht mindestens 12 Baum- und Pflanzenarten auf einem vergleichbaren Grundstück vor, schreiben Francisco Leitão und Alexandre Teodosio von der Universität der Algarve (CCMAR): u.a.

• die Schwarzerle (Alnus glutinosa),

• Nussbaum (juglans comun),

• Esche (Fraxinus excelsior),

• Steineiche (Quercus rotundifolia) und
Korkeiche (Quercus suber),

• Olivenbaum (Olea europaea),

• Ess-Kastanie (Castanea sativa);

• schwarzer Holunder (Sambucus nigra);

• Brombeeren (Rubus spec);

• Efeu (hedera helix);

• Wein (vitis spec) und die stechende Binse
(Juncus acutus).

Doch bevor der erste Baum gepflanzt werden darf, braucht es einen Bepflanzungsplan vom lokalen Umweltverein A Nossa Terra, den der Stadtrat wiederum autorisieren muss. Die Umweltingenieurin Sonia Gil betont gegenüber ECO123, dass in unmittelbarer Nähe zu den Wasserminen keine Bäume gepflanzt werden dürfen. Das Gebiet gehöre zur Rede Natura 2000 und sei ein besonders schützenswerter Biotop.

Die norwegischen Autoren des SOWAMO Projektes betonen gegenüber ECO123, die großen und langfristigen Speicherkapazitäten von natürlichen Grundwassersystemen (Aquiferen) böten einen Lösungsansatz zu den Problemen, die durch den Klimawandel (nicht nur) in Monchique entstehen und bereits entstanden sind. Es ginge dabei um das stetige Wiederauffüllen der unterirdischen Wasserspeicher. Sie heben hervor, dass die strategische Bedeutung von Grundwasser für die globale Wasser- und Ernährungssicherheit sich aller Wahrscheinlichkeit nach unter dem Klimawandel noch verstärken wird, da häufigere und intensivere Klimaextreme (Dürren und Überschwemmungen) die Variabilität von Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit und Oberflächenwasser erhöhten. Die Erwartungen in SOWAMO sind groß. Als Pilotprojekt besteht die Hoffnung, dass SOWAMO, bei verifizierbarem Erfolg an anderer Stelle wiederholt werden kann. Selbst wenn das Pilotprojekt vom Erfolg gekrönt sein sollte, sind die akuten Wasserprobleme für die Gemeinden Marmelete und Alferce weiterhin ungelöst. Wasser ist ein Thema, das in diesem Jahr im Mittelpunkt aller Gespräche steht.

¹ = TARH – Terra, Ambiente e Recursos Hídricos Lda. (Project promotor) www.tarh.pt
Câmara Municipal de Monchique (CMM) www.cm-monchique.pt
Centro de Ciências do Mar da Universidade do Algarve (CCMar) www.ccmar.ualg.pt/
sNorsk Institutt for Bioøkonomi (NIBIO) www.nibio.no/ und www.sowamo.eu

² =… „Neben der Wiederauffüllung von Aquiferen wird erwartet, dass der Eukalyptus durch Kastanien im Bereich unmittelbar hinter den Aufladungsstrukturen ersetzt wird, da es sich um eine heimische und typische Flora von Monchique handelt. Die Substitution des Vegetationstyps wird die Nutzung von Grundwasser verringern, was die Wassereffizienz des Projekts verbessern wird…“
Fonte/Source/Quelle : ADaPT, April 2017

Fazit einer Recherche:

Infelizmente, um ano após o final das obras, o terreno continua a parecer um estaleiro. Arrancaram árvores e arbustos para a construção do canal, para os deixar caídos no local. Há duas questões em aberto:

• Por que razão temos vários milhares de metros quadrados de eucaliptal no terreno da Relva do Carrapateiro, e porque não cortaram o eucalipto e arrancaram as raízes, conforme previsto no programa ADaPT? O eucalipto não se coaduna com o cuidar das águas subterrâneas.²
Como o terreno está abandonado há muitos anos, as silvas criaram um matagal que, entretanto, barra acessos importantes. Um problema em caso de incêndio. E…

• Uma zona de proteção de água deveria ser regularmente mantida e protegida com uma vedação, para que a água, o recurso mais importante do planeta, se mantenha limpa. A ECO123 apurou também que a zona de proteção é usada para pastoreio. O gado espalha chorume e bosta por todo o lado. Junto a uma das minas acumula-se água acastanhada, provocando um cheiro nauseabundo. Também há javalis a visitar o local. Não é este o aspeto que deve ter uma zona de águas protegidas. A água é um bem público escasso. Aqueles que estão a implementar aqui um projeto que é de louvar poderiam ter mais atenção para com a terra, a plantação e a água.

Check Also

Der traurige Fluss

Es ist ein Donnerstag im Januar, als ich zum ersten Mal einen Bürgermeister in einem …

Hinterlasse eine Antwort

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.