Mittwoch, Dezember 19, 2018
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Portugal

20 Gebote für den regenerativen Umgang mit Wasser

Wie wir Teil des Wasserkreislaufs werden, Wasser gebrauchen und nicht verbrauchen. Nur einheimische Bäume und Büsche in Mischkultur pflanzen Dachrinnen und Zisternen bauen, um das Wasser der Dächer zu sammeln; Nur organische Landwirtschaft (z.B. Permakultur) betreiben, keine Agrarchemie im Garten sondern z.B. Ziegen- und Pferdemist verwenden; Keine Flächen in Garten und Hof versiegeln (z.B. betonieren) oder mit Folie belegen. Der Regen muss in den Boden eindringen können; Monokulturen auch im Garten auflösen, mindestens durch Hecken unterbrechen oder eine Ecke mit Wildwuchs im Garten stehen lassen; Nackte Böden verhärten in Sonne und bei Frost und lassen kein Wasser in die Erde …

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Wasser gibt´s nicht überall

ECO123  sprach mit dem Wasserwirtschaftsamt der Algarve (Administração da Região Hidrográfica do Algarve), das zur portugiesischen Umweltbehörde (Agência Portuguesa do Ambiente) in Faro gehört. Die Behörde verfügt über fünf Hauptgeschäftsstellen in ganz Portugal, die jeweils für den Alentejo, Tejo, den Norden, das Zentrum und hier in Faro – für die Algarve – zuständig sind. Die Umweltbehörde verfolgt fünf strategische Ziele: den Schutz, die Wiederherstellung und die Verbesserung des Ökosystems zu forcieren; den Schutz von Personen und Gütern in einer Risikosituation zu verstärken; Wissen und Information über die Umwelt zu verbessern; die Einbeziehung der Öffentlichkeit zu fördern und die Beteiligung der …

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Regenwasser verlangsamen, verteilen, versickern

Dürre, Hitzewellen, Wüstenbildung, Überschwemmungen: Die Folgen des Klimawandels werden durch einen weltweit aus der Balance geratenen Wasserhaushalt verstärkt. In einigen Teilen der Erde begegnen Bauern, Initiativen, Landbesitzer dieser Herausforderung mit einfachen, lokalen Maßnahmen – mit Erfolg. Sie folgen dabei immer demselben Prinzip: der Regen soll dort in den Boden versickern, wo er fällt. Dezentralisierung statt Zentralisierung. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist Tamera im Landkreis Odemira, Alentejo. Jedes Lebewesen braucht Wasser. Ob eine Landschaft ausreichend Wasser hat oder nicht, bestimmt ihren Wert für alle, die in ihr leben, ob Menschen, Tiere oder Pflanzen. Eine Landschaft mit genügend Wasser hat ökologische und …

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Eine Farbe wie Milchkaffee

Nicht vieles im Leben ist schwarz und weiß. Schauen wir uns heute jedoch den Tejo an, sehen wir beides – der Fluss ist schwarz und weiß. Klares Wasser fließt neben verschmutztem Wasser. Diese Teilung, mitten im Fluss, ist allerdings keine Folge höherer Gewalt im klassischen Sinne, sondern hat eine ganz aktuelle Ursache: die Verschmutzung des Tejos ist Resultat der an seinem Ufer, in Vila Velha de Rodão, angesiedelten Papierindustrie. Lange Zeit traute sich niemand auf die großen Rohre, durch die das verschmutzte Wasser in den Fluss geleitet wird, aufmerksam zu machen. Außer Arlindo Consolado Marques, der deshalb auch der „Wächter …

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Wir haben die Förderung auf 74 Mio. Liter im Jahr gesteigert

Wasser aus Monchique ist bekannt, seit sich die Römer auf der Iberischen Halbinsel aufhielten. Mit seinen einzigartigen Eigenschaften und seinem, wie viele Verbraucher sagen „ungewöhnlichen Geschmack“, wurde es jüngst zu einem Synonym für Qualität und körperliches Wohlbefinden. 2010 kaufte das Unternehmen Water Bunkers SGPS SA, aus Braga, die in finanziellen Schwierigkeiten steckende „Sociedade da Água de Monchique“, die seit 1992 über eine Förderkonzession von Wasser verfügt. Von da an entwickelte sich das bisher markenlose Wasser im Eiltempo zum „Gourmet-Produkt“´ und war zudem eins der letzten, das nicht in PET Plastikflaschen abgefüllt wurde. Vitor Gonçalves, 37 Jahre jung und Vorstandsvorsitzender der …

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Müssen wir uns auf Wasserrationierungen vorbereiten?

Teresa Fernandes, verantwortlich für Kommunikation und Umwelterziehung bei Águas do Algarve SA, den für die Wasserversorgung in der Region verantwortlichen Wasserwerken, räumt mittel- bis langfristig die Möglichkeit von Wasserknappheit ein, garantiert jedoch, dass selbst wenn es nicht regnen sollte, die Wasserversorgung für die Bevölkerung bis Ende des Jahres gesichert sei. Wird das Wasser zu einer Art blauem Gold? Meiner Ansicht nach ist das Wasser überall auf der Welt wichtiger als Gold, weil es unersetzlich ist. Es ist Voraussetzung für das Überleben der Menschheit, wir können ohne Wasser nicht existieren. Statt Öl kann auch Gas genutzt werden – Sonnenenergie, Luft und …

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Slow Cooking

Können Sie sich vorstellen, Ihr Mittagessen nur mit der Kraft der Sonne zu kochen? Dafür braucht es erst einmal ein gutes Sofa. Der einzige einheimische Hersteller von Solarkochern ist Sunok. Mal ausprobieren, ob das Gerät sein Geld wert ist? Das Produkt stammt aus Lissabon und wird von Senhor Nuno Martins vertreten. ECO123 hat sich das kleinere Modell für zwei Personen zu diesem Test besorgt. Knapp 400 Euro soll es kosten, ohne das Sofa. Für einen normalen Haushalt sicherlich auf den ersten Blick nicht gerade billig, kostet ein kleiner Gas/Elektroherd nicht einmal die Hälfte. Aber beim Sunok entstehen keine weiteren Energiekosten, …

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Wenn wir die Natur bewahren…

Als ich noch ein Kind war, im Alter von acht Jahren, lernte ich im Erdkundeunterricht, dass auf der Erde noch keine drei Milliarden Menschen leben. Es hatte für mich keine Bedeutung, was sich hinter dieser Zahl an Leben verbarg. Heute bin ich 50 Jahre älter und in dieser Zeit soll sich die Weltbevölkerung fast verdreifacht haben. Ist das richtig? Verstehen Sie, was ich da gerade schreibe und selbst zu verstehen versuche? Es leben auf unserem schönen blauen Planeten ERDE nun bereits siebeneinhalb Milliarden Menschen. Und es werden nicht weniger. Ich schaue mir noch einmal die Zahlen der UN genau an. …

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Die Natur lebt!

Ursprünglicher Wald Vor kurzem erweckte eine aktuelle Webseite meine journalistische Aufmerksamkeit. Dazu muss ich anmerken, dass ich nur noch Webseiten empfehle, auf denen die Macher sich mit Namen und Adresse kenntlich machen. Anonymen Mist schaue ich mir grundsätzlich nicht mehr an. Ich halte das auch bei Telefonaten so. Wer mich anruft und seine Nummer unterdrückt, dem schenke ich weder kostbare Zeit noch Aufmerksamkeit. Da die Macher dieser neuen Webseite transparent vorgingen, rief ich sie einfach an und bat um ein Gespräch zum Thema, das sie veranlasst hatte, diese Webseite ins Internet zu stellen. Wir vereinbarten einen Termin zum Mittagessen in …

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Wie können wir die Waldbrände stoppen?

Wie können wir die Waldbrände stoppen?

Beginnen wir diese Geschichte mit einem kurzen Rückblick. Im Jahr 2003 wird Portugal von einer der bisher größten registrierten Hitzewellen getroffen. Das zentrale Portugal von Lissabon über Leiria bis nach Coimbra leidet am stärksten unter der Hitze. Mehr als 30 Grad Celsius, weniger als 30 % Luftfeuchtigkeit, Winde mit einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Kilometern bieten ein extremes Gefährdungspotential für Waldbrände. Die Gefahren potenzieren sich in den von Kleinbauern aufgegebenen und nicht mehr bewirtschafteten ländlichen Gebieten. Trockenes Unterholz entwickelt die Eigenschaften eines Pulverfasses. Ein Viertel des historisch gewachsenen Waldes, des Pinhal de Leiria brennt lichterloh. Dabei sterben 21 Menschen. …

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